MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Letzter Lauf vor der fünfwöchigen Sommerpause

Das Rennen auf dem Nürnberger Stadtkurs ist auch für Karl Wendlinger ein Saison-Highlight, hoffentlich klappt’s dieses Mal mit einem guten Ergebnis.

Die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) wird am Wochenende mit dem fünften Lauf fortgesetzt. Und es ist ein ganz besonders Rennen – für den gesamten DTM-Tross, speziell aber für Audi und das Abt-Team, also auch für Karl Wendlinger!

Denn der traditionelle Stadtkurs am Dutzendteich in Nürnberg ist das Heimrennen für die Ingoldstädter Automarke und das Kemptener Team!

Jährlich pilgern an die 130.000 Fans in die fränkische Metropole, um ihren Heros die Daumen zu drücken. Und das Abt-Audi-Team hat gute Erinnerungen an die Noris: Unvergessen das letztjährige Duell zwischen Champion Laurent Aiello und Bernd Schneider, welches der Franzose ganz knapp für sich entscheiden konnte.

Auch Karl Wendlinger freut sich auf dieses Rennen ganz besonders: „Vor so einer großen Fan-Gemeinde zu fahren, ist immer schön. Dazu kommt noch, dass der Kurs seine Tücken hat. Das Rennen wird in den Kurven entschieden. Da braucht man ein optimales Set-Up. Darauf werden wir uns konzentrieren“, sagt der 34jährige Ex-Formel-1-Pilot, der mit seinem bisherigen Abschneiden in der DTM natürlich nicht zufrieden ist:

„Ich hatte heuer leider noch kein Wochenende ohne Zwischenfall. Dazu darf man nicht vergessen, dass ich mit einem Vorjahrsauto unterwegs bin, und damit besonders auf den Geraden einen Nachteil habe. Aber damit muss ich leben.“

Die Zuversicht ist beim Tiroler aber weiter vorhanden: „Unsere Telemetrie-Aufzeichnungen beweisen, dass ich schnell unterwegs bin. Und deshalb bin ich überzeugt, dass jetzt auch einmal ein gutes Ergebnis kommen wird. Wenn es bereits am Norisring klappen würde, wäre es natürlich doppelt schön“, sagt der Abt-Audi TT-R-Pilot.

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Norisring

- special features -

Weitere Artikel:

Lando Norris hat sich die Pole für das Sprintrennen in Miami gesichert und die Mercedes-Dominanz gebrochen - George Russell enttäuscht mit Rang sechs

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Die FIA verbietet ab Miami den Overtake-Boost im Regen - eine kurzfristige Regeländerung, die Strategie und Sicherheit entscheidend beeinflussen könnte