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DTM: Nürburgring

Ekström: Kampfansage an Albers

Vor voraussichtlich vollem Haus geht der 6. DTM-Lauf auf dem Nürburgring über die Bühne, Mattias Ekström hat Christijan Albers den Kampf angesagt.

Mit Volldampf geht es in die zweite Saisonhälfte der DTM 2004. Am kommenden Wochenende (30. Juli bis 1. August) ist die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung des Nürburgring Austragungsort des sechsten Meisterschaftslaufs.

Vor voraussichtlich ausverkauften Rängen spitzt sich der Kampf um den DTM-Titel zu. Mercedes-Benz-Pilot Christijan Albers (42 Punkte) führt mit drei Zählern vor seinem härtesten Rivalen Mattias Ekström (39 Punkte) im Audi A4 DTM. Der Schwede Ekström hält seit 2002 mit 1.25,624 Minuten den DTM-Streckenrekord in der Eifel und will mit einem Sieg am Sonntag die Führung im Gesamtklassement übernehmen.

Die Verfolger haben den Kampf um die Spitze noch nicht abgeschrieben. Allen voran der Brite Gary Paffett (Mercedes-Benz, 25 Punkte), zuletzt Sieger des Gastrennens in Shanghai, sowie sein Teamkollege Bernd Schneider (16 Punkte). Dahinter kämpfen Martin Tomczyk (Audi, 15 Punkte), der sechsfache Sieger des 24-Stunden-Rennens Tom Kristensen (Audi, 13 Punkte) und Mercedes-Benz-Mann Jean Alesi (12 Punkte) um wertvolle Punkte.

Auch Vorjahressieger Laurent Aiello (9 Punkte), und seine Opel-Kollegen Timo Scheider (8 Punkte) und Peter Dumbreck (5 Punkte) freuen sich auf den Traditionskurs – schließlich liegt das Opel-Werk in Rüsselsheim nur gute 150 Kilometer vom Ring entfernt. Scheider, der in der ersten Halbzeit jedes Mal in der Super-Pole stand, aber zwei Mal mit Pech Podiumsplätze verpasste, hat sich für die zweite Saisonhälfte ebenso viel vorgenommen wie sein Teamkollege Heinz-Harald Frentzen.

In 41 Runden legen die 21 Piloten insgesamt 148,789 Kilometer auf der Grand-Prix-Sprintstrecke zurück. Der Kurs ist ein Mix aus schnellen Passagen und langgezogenen Kurven sowie engen Spitzkehren. Auf die Fahrer warten sechs Rechts- und vier Linkskurven.

Christijan Albers (25, AMG-Mercedes C-Klasse, Führender der Wertung):
„Der Nürburgring liegt mir, denn es gibt hier drei gute Überholmöglichkeiten. Eingangs der Mercedes-Arena, in der Spitzkehre der Kurzanbindung und vor der Schikane. Für mich gilt es, möglichst vor Mattias Ekström anzukommen und meinen knappen Vorsprung von drei Punkten auszubauen."

Mattias Ekström (26, Audi A4 DTM, Zweiter der Wertung):
„Ich fahre mit großen Erwartungen in die Eifel. Im vergangenen Jahr waren wir dort von Anfang an schnell. Auch wenn wir jetzt mit dem Audi A4 DTM fahren – der Nürburgring war und bleibt eine Audi-Strecke. Am Norisring waren mir eindeutig zu viele Jungs von Mercedes vorne – jetzt will ich zurückschlagen.“

Bernd Schneider (40, AMG-Mercedes C-Klasse, Vierter der Wertung):
„Der Nürburgring ist neben dem Hockenheimring eines meiner Heimrennen, und jedes Jahr kommen immer sehr viele saarländische Fans in die Eifel. Nach dem zweiten Platz in Shanghai bin ich optimistisch, ein gutes Resultat nach Hause fahren zu können und mein Punktekonto deutlich zu verbessern.”

Martin Tomczyk (22, Audi A4 DTM, Fünfter der Wertung):
„Der Nürburgring ist meine Lieblingsstrecke im DTM-Kalender. Ich komme mit dem Kurs einfach am besten zurecht und war schon in den vergangenen Jahren immer schnell und vorne dabei.”

Laurent Aiello (35, Opel Vectra GTS V8, Achter der Wertung):
„In den vergangenen drei Jahren bin ich am Nürburgring immer aufs Podium gefahren, und ich habe in der Eifel schon einige Siege feiern können. Ich werde alles dafür tun, dass diese Serie auch in diesem Jahr nicht abreißt!“

Timo Scheider (25, Opel Vectra GTS V8, Neunter der Wertung):
„Obwohl ich mittlerweile in Österreich wohne, ist der Nürburgring nach wie vor meine Heimstrecke. Jedes Mal, wenn ich dort fahre, ist das wie nach Hause zu kommen. Schön ist auch, dass auf dem Nürburgring mein Fanclub wieder in voller Stärke an der Strecke sein wird. Der Kurs sollte uns liegen. Und, ganz ehrlich: Ich finde langsam ist es mal Zeit für das erste Podium!“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich:
„Wir wollen am Nürburgring dafür sorgen, im Titelkampf weiter vorne dabei zu bleiben. Natürlich wäre es schön, wenn Mattias es schafft, wieder an Christijan Albers vorbei zu ziehen. Die Chancen stehen gut, denn der Nürburgring liegt unserem A4 DTM sicher besser als etwa der Norisring.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug:
„Das DTM-Rennen auf dem Nürburgring hat sich bestens entwickelt. Mit 40.000 Zuschauern werden alle verfügbaren Plätze der verkürzten Grand-Prix-Strecke belegt sein, und der Veranstalter kann sein Lieblingswort sagen: ‚ausverkauft’. Wir richten uns auf ein hartes und spannendes Rennen ein, bei dem sicher mehr als ein halbes Dutzend Fahrer mit Siegchancen antreten.”

Opel-Motorsportchef Volker Strycek:
„Wir freuen uns auf den Nürburgring, denn der ist eine faszinierende Rennstrecke, die unserem Auto deutlich besser liegen dürfte als zuletzt der Norisring. Die zahlreichen Opel-Fans machen den Ring zu einer speziell für uns sehr emotionalen Rennstrecke. Wir werden in der Eifel so gut präpariert an den Start gehen, dass wir eine Podiumsplatzierung anvisieren dürfen. Und die Vorverkaufszahlen motivieren zusätzlich.“

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