MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zuber & the never ending Getriebeschadenstory

Andreas Zuber kann nur noch den Kopf schütteln - auch in Monaco streikte sein Getriebe. Jetzt beschwört er sein Team: "Wir müssen den Fehler finden!"

Michael Noir Trawniczek

iSport International-Pilot Andreas Zuber ist fassungslos. Nachdem er bereits geglaubt hat, dass sein Team nun endgültig jenen Softwarefehler eliminieren konnte, der beim Start in Barcelona sein Getriebe zerstört hatte, passierte bei dem GP2-Lauf in Monaco exakt das Gleiche - während Teamkollege Timo Glock auch diesmal keine derartigen Probleme hatte.

Gegenüber den Kollegen von Autosport erklärte Zuber nun: "Es ist definitiv hart, wenn man in der Teamwertung führt - mit einem Piloten an der Spitze der Fahrerwertung, und wenn ich dann schon wieder Probleme mit dem Auto habe."

Zuber konnte sich in Monaco für den dritten Startplatz qualifizieren (Glock stand nur auf Position acht), doch der Österreicher kam wieder nicht vom Fleck. "Es ist höchste Zeit, dass wir verstehen lernen, was bei einem Rennstart passiert. Es ist sehr schade, dass ich diese Möglichkeit in Monaco nicht nützen konnte. Wir müssen herausbekommen, warum uns das Getriebe abermals in Stich gelassen hat."

Die GP2 setzt während der Überseerennen der Formel 1 aus - der nächste GP2-Lauf findet im Rahmen des F1-GP von Frankreich in Magny Cours statt. In der Zwischenzeit wird in Le Castellet getestet. "Ich hoffe, dass es meinem Team bei diesem Test möglich sein wird, das Problem zu lösen", sagt Zuber, der wegen des Bugs seit dem Saisonauftakt in Bahrain keine Punkte mehr an Land ziehen konnte und deshalb nur Rang zehn der Fahrerwertung belegt.

Das iSport International-Team ist selbst fassungslos - in einer Aussendung bedankte sich die Teamführung für das loyale Verhalten Zubers und versprach, den Wurm zu finden. "Wenn seine Pechsträhne endet, wird Andi sicher Rennen gewinnen", heißt es in der Presseaussendung.

News aus anderen Motorline-Channels:

GP2: Monaco

Weitere Artikel:

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

Beim Privattest von Rahal Letterman Lanigan Racing am Mittwoch in Homestead fuhr Mick Schumacher seinen IndyCar-Boliden erstmals im Oval, und ist begeistert