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Spritpoker knapp verloren!

1l Treibstoff kostete einen Podiumsplatz für das Altschach-Team mit dem Honda NSX-GT bei der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring.

Bereits nach dem Training war eines klar: Bei der übermächtigen Konkurrenz bei diesem Rennen, das für viele Teams Generalprobe zum berühmt-berüchtigten 24-h-Rennen Ende Mai sein sollte (Zakspeed-Viper, Nissan- u. Porsche-Werksautos, ex-DTM-Mercedes- und BMW), musste man für einen Erfolg volles Risiko in der Taktik gehen und eine Einstopp-Strategie fahren.

Von einem dennoch bravourösen 11. Startplatz (von 180 Teilnehmern) aus ging es mit dem wieder top-vorbereiteten Honda NSX auch zügig Position für Position nach vorne. Armin Hahne als Startfahrer fuhr konstante Rundenzeiten im Bereich der Qualifikationszeit aus dem Training und arbeitete sich unaufhaltsam durch das Spitzenfeld bis auf den sensationellen 3. Gesamtrang vor. Bereits auf Tuchfühlung mit dem Zweitplatzierten stand der programmierte Boxenstopp an und die Taktik schien voll aufzugehen.

Nach dem Training hatte man einen Rest von ca. 5 l im Tank kalkuliert. Das Team war schon bereit zum Stopp, doch es sollte nicht sein, der Honda rollte kurz vor der Boxengasse ohne Treibstoff aus, man hatte nicht mit einem derart hohen Renntempo und Verbrauch gerechnet und ein lächerlicher Liter Benzin gab den Ausschlag.

Vorbei war der Traum von einem Podiumsplatz bei diesem schweren Rennen. Nach dem großen Zeitverlust konnte man zwar das Rennen wieder aufnehmen, es aber nur als guten Test im Rennbetrieb sehen. Frank Stippler ging als 112. wieder ins Rennen und konnte in der verbleibenden Zeit von 1,5 Stunden viel wichtige Erfahrung sammeln und auch wieder 75 Plätze aufholen.

Positives Fazit: Der Honda NSX-GT AM hat sowohl Training als auch Rennen problemlos abgespult und gezeigt welches enorme Potential vorhanden ist und wie gut das Team von Altschach - Motorsport erneut gearbeitet hat. Nach so kurzer Zeit auf dieser Rennstrecke gegen Topteams mit vielen Jahren Erfahrung so gut auszusehen kann nicht hoch genug bewertet werden, auch wenn die Enttäuschung mit diesem Riesenpech tief sitzt.

Nächstes Rennen: freies Training 19.4., Qualifikation und Rennen über 4 Stunden am 20.4.

Denn Rennbericht finden Sie in der rechten Navigation!

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Langstrecken-Meisterschaft: Bericht Altschach

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