Formel 3000: Imola | 22.04.2004
Wie ergeht es Matthias Lauda?
Am kommenden Wochenende erfolgt der Saisonstart der FIA Formel 3000 in Imola, auch für Mathias Lauda wird es dann richtig ernst.
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Die FIA Formel 3000 Meisterschaft wird auch heuer wieder im Rahmen von zehn Formel 1 GP-Wochenenden ausgetragen. Der Auftakt erfolgt am kommenden Wochenende beim ersten europäischen Grand Prix in Imola.
Mit dabei: Mathias Lauda, 23jähriger Salzburger mit Wohnsitz Barcelona und Sohn von Niki Lauda, fährt heuer erstmals in der F3000-Meisterschaft. Lauda jun. war nach den offiziellen Tests optimistisch und will in diesem Jahr einen Platz unter den ersten sechs in der Gesamtwertung erreichen.
„Ich komme mit dem neuen Auto sehr gut zurecht und erwarte mir 2004 das eine oder andere Spitzenergebnis. Ich hoffe, dass ich die ungewohnt langen Renndistanzen gut überstehen werde und habe aus diesem Grund sehr viel im Bereich Fitness getan. Für Imola erhoffe ich mir einen Platz unter den Top-Sechs.“
Neben dem Debüt von Lauda ist das Rennen in Imola auch die Premiere für das neu gegründete AEZ-Racing Team mit den Piloten Raffaele Giammaria (I) und Ferdinando Monfardini (I)
Raffaele Giammaria, 26 Jahre alt, fährt heuer bereits seine zweite Saison in der Int. Formel 3000 Meisterschaft. Im letzten Jahr belegte der Italiener den 10. Platz in der Gesamtwertung.
„Mein Ziel für den Auftakt in Imola ist es, einen Platz unter den ersten Fünf zu belegen. Es wird eine harte und sehr schwere Saison werden, ich bin aber zuversichtlich. Bei den offiziellen FIA F3000-Tests konnte ich gute Zeiten erreichen.“
Ferdinando Monfardini, 19 Jahre alt, ist einer der jüngsten Piloten im Feld. Monfardini kommt aus der Formel Renault und hat letztes Jahr zwei Formel 3000 Rennen bestritten.
„Für mich gilt in San Marino die Devise, ein fehlerloses Rennen zu fahren und das Rennen zu beenden. Ich muss noch sehr viel lernen, dabei hilft mir jeder gefahrene Rennkilometer. Schön wäre ein Platz unter den ersten Zehn.“