MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

WM-Entscheidungen gefallen

Der Spanier Daniel Pedrosa krönte sich zum 125er Weltmeister, Valentino Rossi konnte seinen Titelhattrick in der Königsklasse fixieren.

125 ccm:

Ein paar feuchte Stellen konnten die Fahrer nicht davon abhalten mit Slicks auf die Piste zu gehen. Nach der ersten Kurve noch Vierter, verlor Steve Jenkner einen Platz nach dem anderen und musste seine Aprilia mit einem technischen Defekt in der Box abstellen, während der Schweizer Thomas Lüthi (Honda) immer weiter nach vorne fahren und einen guten 4. Platz belegen konnte. Stefano Perugini musste schon sehr früh sein Motorrad mit technischem Defekt abstellen, damit hatte Daniel Pedrosa (Aprilia) aus Spanien freie Fahrt und sicherte sich nicht nur überlegen den Laufsieg, sondern auch vorzeitig die Weltmeisterschaft. Mit gerade 18 Jahren ist Pedrosa einer der jüngsten Weltmeister aller Zeiten. Zweiter wurde der Finne Mika Kallio, der das beste Resultat für KTM erzielen konnte, vor dem Spanier Jorge Lorenzo (Derbi).

250 ccm:

Nach dem Start lag der Spanier Sebastian Porto in Führung, musste dann aber wegen eines Frühstarts zu einer Stop-And-Go-Strafe in die Box. Damit war der Weg für Toni Elias (Aprilia) frei, der in der Folge einen überzeugenden Sieg feiern konnte. Dahinter entfaltete sich für den Großteil des Rennens der Zweikampf um Platz zwei zwischen dem WM-Führenden Manuel Poggiali und Fonsi Nieto (beide Aprilia), den schließlich Poggiali nach einem harten Kampf in der letzten Runde für sich entscheiden konnte. Roberto Rolfo (Honda), vor dem Rennen auf Platz zwei in der WM, wurde Vierter. In der WM sieht es jetzt folgendermaßen aus: Manuel Poggiali hat jetzt 226 Punkte, und liegt damit deutlich vor den beiden jetzt mit 201 Punkten punktgleichen Verfolgern Roberto Rolfo und Toni Elias. Der Franzose Randy DePuniet hat mit 183 Punkten nur noch Außenseiterchancen. Die Ergebnisse der deutschen Fahrer: Heidolf 11., Gemmel 16, Poensgen 17.

MotoGP:

Mit einem fehlerfreien Rennen und seinem siebenten Saisonsieg konnte der Italiener Valentino Rossi (Honda) den Titelhattrick in der Königsklasse, den fünften in seiner Grand Prix-Karriere, fixieren. Mit noch zwei zu fahrenden Rennen hat er 63 Punkt Vorsprung - maximal sind nur noch 50 Punkte zu vergeben. Zweiter wurde wieder einmal Sete Gibernau, den dritten Platz konnte sich Max Biaggi (beide Honda) holen. Spannender war das Duell um Platz vier zwischen Carlos Checa (Yamaha) und Nicky Hayden (Honda), das letztlich der junge Amerikaner Hayden für sich entscheiden konnte. Die Frage, die momentan die MotoGP-Welt beschäftigt, wurde dagegen noch immer nicht beantwortet: Valentino Rossi hat nach wie vor noch keinen Vertrag für 2004 unterschrieben; die Indizien, die für einen Wechsel zu Yamaha sprechen, verdichten sich unterdessen immer weiter.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher