MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖTC: Hungaroring

Viele Unbekannte

Mit neuem Fahrwerk und neuen Reifen möchte der Meisterschafts-Leader Herbert Karrer in Ungarn punkten und ev. sogar eine Vorentscheidung herbeiführen.

Bereits am Mittwoch (04.09.) macht sich das Seat Tappeiner Team auf den Weg nach Ungarn, da es früher immer wieder Probleme beim Grenzübertritt für Herbert Karrer gab, möchte man diesen Schwierigkeiten mit einer früheren Anreise aus dem Weg gehen. Im Vorjahr schaffte es ein uneinsichtiger Zöllner sogar Herbert Karrer so lange aufzuhalten, dass dieser ein Training verpasste. Gerade in der heißen Phase der ÖTC kann man sich das aber nicht erlauben.

Nach der Sommerpause geht der Seat Ibiza TDI mit neuem Fahrwerk an den Start, das uneingeschränkte Verstellmöglichkeiten bietet. Nach Lieferproblemen konnte es erst in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eingebaut werden, bis 3 Uhr früh werkelte Herbert Karrer persönlich an seinem neuem Fahrwerk, von dem er sich deutliche Verbesserungen verspricht. Auch die Möglichkeit jetzt mit 17 Zoll Rädern zu fahren eröffnet neue Perspektiven.

Für das Tappeiner Team steht jetzt natürlich die Abstimmungsarbeit im Vordergrund, die vielen Möglichkeiten des Fahrwerks und auch die Reifenwahl von 15- 16 und 17 Zoll Rädern wird es am Hungaroring sicherlich nicht leichter machen, da Karrer gerade diese Strecke am wenigsten kennt:

„Ich glaube am Hungaroring fällt eine Vorentscheidung für die ÖTC 2002, ich hoffe natürlich das wir bei diesem entscheidendem Rennen vorne mit dabei sind. Das Ziel sollte natürlich die Verteidigung der Führung in der ÖTC Wertung sein, ob mir das gelingt wissen wir am Sonntag.“

Die ÖTC-Fans dürften jedenfalls von Herbert Karrers Können überzeugt sein, mit großer Mehrheit wurde er zum Mann des vergangenen Rennwochenendes von Brünn gewählt.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖTC: Hungaroring

Weitere Artikel:

GP von Saudi-Arabien: Freies Training

McLaren gibt Ton an - Crash von Tsunoda

Lando Norris sichert sich die Bestzeit im zweiten Freien Training in Dschidda, Max Verstappen landet auf P3, Yuki Tsunoda kurz vor Ende der Session in der Mauer

Rechbergrennen: Bericht

Der Rechberg lebt…und bebt

Der Rechberg lebt…und bebt…auch bei der 51. Auflage. Kevin Petit und Reto Meisel sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord und Höchstleistungen im Almenland.

Die Formel-1-Kommission hat erneut über Änderungen am Motorenreglement 2026 diskutiert - Welche Entscheidungen am Donnerstag außerdem getroffen wurden

"Unprofessionell und respektlos"

Verstappen ein schlechter Verlierer?

Johnny Herbert legt mal wieder gegen Max Verstappen nach: Welches Verhalten er kritisiert und warum dessen Strafe nicht ungerecht, sondern sogar noch zu milde war