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Die Magyaren kommen!

Beim siebenten von neun Läufen zur internationalen Rallycross-ÖM kann man im Waldviertel mit den ersten Titelentscheidungen rechnen.

Dementsprechend motiviert werden die Akteure zu Werke gehen. Eine umfangreiche Abordnung aus Ungarn wird sich auf dem Nordring einfinden, zumal dieses Rennen auch zur ungarischen Meisterschaft zählt. Die Magyaren haben ihr Kommen mit der Bestbesetzung angekündigt.

Wenngleich die Österreicher in einigen Divisionen Mühe haben mit den mit Topmaterial ausgestatteten Tschechen und Ungarn Schritt zu halten – es werden ca. 500 PS starke Allradautos eingesetzt - so darf man sich dennoch Spitzenplatzierungen von den rot-weiß-roten Piloten erwarten. Der Nordring in Fuglau bei Horn gilt als „Österreicher-Strecke“ und vor heimischem Publikum werden die Fahrer 100% geben. Vor allem Alois Höller rechnet sich trotz der zu erwarteten starken Konkurrenz einen Spitzenplatz in der Division 1 aus. Wenn der Niederösterreicher Franz Spitaler (BMW M3 4x4) seinen tollen zweiten Platz vom Auftaktrennen im Mai wiederholen kann, dann darf er das getrost als großen Erfolg verbuchen.

In der Division 1A wird Tabellenführer Christian Petrakovits versuchen seinen Vorsprung auszubauen. Falls es ihm gelingt den Überraschungserfolg vom ersten Rennen zu wiederholen, so kann er einen wichtigen Schritt in Richtung Staatsmeistertitel setzen. Aber die tschechische Konkurrenz wird ihn ruhelos hetzen, soviel ist fix. Allerdings kann er auch auf inländische Schützenhilfe bauen.

Der Seriensieger der Division 2, der Tscheche Roman Castoral, kann so wie in den vergangenen Jahren auch bei diesem Rennen bereits den Titel fixieren. Seine Überlegenheit ist enorm und kaum jemand zweifelt an einen weiteren Sieg. Mit Achtungserfolgen sollten sich aber auch die Österreicher einstellen. Eine A-Finalteilnahme wird im Bereich des Möglichen liegen.

Zu einem internen „Waldviertler-Dreikampf“ kommt es in der sehr beliebten Division 4. Die Lokalmatadore werden auf dem traditionsreichen Nordring die Klingen kreuzen. Die besten Karten hat zweifelsohne Jürgen Stoitzner, er will seine weiße Weste bei den Rennen auf seiner Heimstrecke erfolgreich verteidigen. Sein Audi S2 quattro ist mit Sicherheit bestens vorbereitet und wird auch spektakulär bewegt, immer zur großen Freude seiner Fans. Jürgen Weiß (Ford Sierra Cosworth) will den Dominator so gut es geht fordern. Auch Hans Wally hat sich nun einen Allradboliden zugelegt und möchte vor heimischem Publikum seinen Allrad-BMW in den vorderen Punkterängen platzieren.

Ein weiterer Niederösterreicher peilt ebenso einen Podestplatz an: Nach seinem erfolgreichen Comeback ist Alexander Schiessling mit dem neu aufgebauten BMW M3 4x4 zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen. Zu Rad-an-Rad-Duellen wird es auch die kleineren Hubraumklassen kommen, in erster Linie möchte Franz Hindler als „Hecht im Karpfenteich“ viele allradgetriebene Autos vor sich herscheuchen.

Der Veranstalter dieses internationalen Rallycross-Events am Sonntag, dem 18.09.2005, auf dem Nordring in Fuglau bei Horn ist der Automobilsportclub RRC 13. Es werden Punkte sowohl für die österreichische Meisterschaft als auch zur ungarischen sowie zur FIA-Zonenmeisterschaft vergeben.

Insgesamt werden ca. 50 Starter erwartet. Die österreichischen Teilnehmer stammen aus mehreren Bundesländern, wobei ein Großteil der Fahrer aus Ostösterreich kommt. Aber auch mit vielen Startern aus Tschechien und Ungarn wird gerechnet.

Um 9 Uhr beginnt das Training und um 11 Uhr wird der erste von insgesamt drei Qualifikationsläufen gestartet. Die entscheidenden Finalläufe aller Divisionen sind für ca. 15.00 Uhr geplant.

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