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Herbst Rallye: Leiben

Der Stockerlplatz war doch noch drin…

Völlig unerwartet konnte Pepi Gatterer seinen Erfolg aus dem Jahr 2000 wiederholen. Auch wenn niemand damit rechnete...

Die 6. Herbst Rallye in Leiben bei Melk wurde ihrem Namen wirklich gerecht, denn es „herbstelte“ wirklich. Neue und rutschige Bedingungen für das Duo Gatterer/Müllauer: "Genau das Richtige als Vorbereitung auf’s Waldviertel. Aber piano...", so der Fahrer vor dem Start.

Pepi Gatterer startete in die ersten Sonderprüfungen vorsichtshalber mit Intermediate-Reifen, welche sich als eine gute Reifenwahl herausstellten, da es in den Waldstücken noch sehr nass war, und man wollte sich einmal langsam an das Limit herantasten.

Nach dem ersten Service wurde dann, weil die Strecke zum größten Teil aufgetrocknet war, auf Slicks gewechselt. Im Laufe des Vormittages machten sich dann am Escort mehrere Geräusche der vorderen Radaufhängung bemerkbar, die Gatterer den restlichen Verlauf der Rallye noch weiter belästigen sollten.

Beim Service stellte sich heraus, dass es vermutlich die Radlager sind, und man musste hoffen, dass der Defekt nicht schlimmer wird, denn in der kurzen Servicezeit wäre es kaum möglich gewesen, diese zu wechseln.

Nichts desto trotz kämpfte sich das Duo Gatterer/Müllauer durch die 18 Prüfungen, war lange auf Platz 5 in der heiß umkämpften Gruppe A7, bis man sich auf den Nachmittagsprüfungen noch auf Platz 4 nach vorne schieben konnte.

In der letzten Sonderprüfung, die bei absoluter Dunkelheit im Yspertal gefahren wurde, konnte sich Gatterer sogar noch den 3. Platz sichern, da der Führende in der Klasse, Arnold Heitzer (Seat Ibiza Kit Car), mit Problemen im Endklassement noch auf Platz 4 in der Gruppe A7 zurückfiel.

"Ich bin mit meinem 3. Platz glücklich, da mein Rezept voll aufging. Wir sind konstant unterwegs gewesen, und haben versucht, am Ball zu bleiben. Abgerechnet wird zum Schluss, und der Tag war mit seinen 18 Sonderprüfungen sehr lang, da kann viel passieren. Es ist schön, dass ich in der bestbesetzten Klasse – noch dazu völlig unerwartet – einen Stockerlplatz herausfahren konnte, da wir doch eine sehr starke Konkurrenz hatten."

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