MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Das war heute mein zweiter Geburtstag!"

GP2-Sieger Andreas Zuber kann sein Glück noch gar nicht fassen: "Der Sieg kam zum rechten Zeitpunkt, ich verhandle mit zwei GP2-Teams."

Michael Noir Trawniczek

Endlich hat es für den Österreicher Andreas Zuber geklappt - er feierte am Sonntagvormittag einen Start/Ziel-Sieg im GP2-Sprint - und ließ dabei Größen wie Tabellenleader Lewis Hamilton oder Nelson Piquet Jr. hinter sich.

Ein sichtlich erfreuter Andi Zuber erklärte gegenüber dem ORF: "Das ist mein zweiter Geburtstag heute. Das Rennen war einfach perfekt, es gibt nichts Besseres als einen Start/Ziel-Sieg. Wobei es eigentlich ein bisschen überraschend für mich war - denn im freien Training lief es nicht so besonders."

Gemäß den GP2-Regeln startete Zuber beim Sprint als Siebenter des Hauptlaufes von der zweiten Startposition aus - gestern, im Hauptlauf, habe er jedoch nicht auf die Startposition für den Sprint geschielt : "Ich habe nicht taktiert - es wäre gestern zu gefährlich gewesen, den Carroll auszubremsen - ich war dann einfach mit Platz 7 zufrieden, wollte die zwei Punkte an Land holen."

"Dieser Sieg ist für mich sehr wichtig im Bezug auf das nächste Jahr - ich verhandle bereits mit zwei GP2-Teams. Langfristig ist für mich natürlich die Formel 1 das Ziel", erklärte Zuber.

Bei der Siegerehrung wurde nicht die österreichische Bundeshymne, sondern jene von Dubai abgespielt - Zuber verriet den Grund: "Aus dem Herzen heraus bin ich natürlich Österreicher, geschäftlich oder sponsorenmäßig bin ich jedoch Dubaianer. Allerdings wollten wir bei der heutigen Siegerehrung die österreichische Hymne abspielen lassen - doch aus einem mir nicht bekannten Grund war die österreichische Hymne nicht vorhanden. Aber ich verspreche: Bei meinem nächsten Sieg wird ganz sicher die österreichische Hymne abgespielt."

News aus anderen Motorline-Channels:

GP2: Türkei

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.