4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inside out

Der Mitsubishi Outlander präsentiert sich nach der Modellpflege fescher und hochwertiger. Wir fühlen ihm im Fahrbericht auf den Zahn.

mid/ts

Optisch präsentiert sich der 4,70 Meter lange Mitsubishi Outlander nach dem Facelift schicker: Ein paar Chrom-Leisten hier und da, 18-Zoll-Felgen und in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und Schweller verleihen ihm eine Portion des vielbeschworenen "Premium-Charakters".

Operation gelungen also. Die Hauptscheinwerfer arbeiten jetzt außerdem ab der mittleren Ausstattungslinie wie das Tagfahrlicht mit LED-Technik.

Auch im Innenraum gibt sich der Outlander nun hochwertiger. Teile des Armaturenbretts und der Türen sind nun "Soft-Touch"-Oberflächen, die nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen.

Gänzlich verbannt hat Mitsubishi das Hartplastik aber nicht. Und die als "Ziereinsätze mit holzähnlicher Oberfläche" bezeichneten Leisten hat Mitsubishi eher halbherzig umgesetzt. Die in der gefahrenen höchsten Ausstattungslinie serienmäßigen Sitze mit Lederbezug sind bequem, bieten jedoch recht wenig Seitenhalt, wenn es einmal schneller in die Kurve geht.

Sowohl optisch als auch haptisch ansprechend ist das neue Vierspeichen-Lederlenkrad. Bei der Umgestaltung der Mittelkonsole und des Armaturenbretts sollten die japanischen Ingenieure aber nochmals Hand anlegen.

Denn die Anordnung der Bedienelemente ist wenig gelungen. Die Schalter für Assistenz-Systeme wie Spur- und Abstands-Warner zum Beispiel sind links hinter dem Lenkrad versteckt und damit während der Fahrt kaum zu bedienen.

Lob gebührt Mitsubishi dagegen für die Musikanlage, die satten Klang liefert und dank Subwoofer im Kofferraum auch basslastige Stücke hervorragend wiedergibt. Die Smartphone-Anbindung ist etwas kompliziert, funktioniert aber einwandfrei. Ebenfalls sehr gut: Eine verbesserte Dämmung macht den Outlander auch bei Geschwindigkeiten weit über 100 km/h fast zu einem Ort der Ruhe.

Beim Outlander kommen wie bisher entweder ein 150 PS starker Zweiliter-Benziner, ein genauso großer und starker 2,2-Liter-Diesel oder der Plug-in-Hybridantrieb zum Einsatz - letzterer wurde überarbeitet.

Ein 2,0-Liter-Benziner mit 89 kW/121 PS und gleich zwei E-Motoren mit jeweils 60 kW/82 PS arbeiten durchaus harmonisch zusammen. Dennoch beschleunigt das große SUV nicht gerade vehement, nämlich in 11,0 Sekunden auf 100 km/h. Benziner und Diesel schaffen diese Übung in jeweils 10,6 Sekunden.

Aufgerüstet hat Mitsubishi in Sachen Sicherheit. So hat der Outlander nun das sogenannte "Unintended Acceleration Mitigation System" an Bord, das beim Anfahren bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h vor Hindernissen bis zu vier Meter vor oder hinter dem Fahrzeug warnt.

Eine neue 360-Grad-Kamera stellt ab der mittleren Ausstattung "Plus" das Fahrzeug aus der Vogelperspektive dar und erleichtert so das Rangieren sowie Parkmanöver in beengter Umgebung. Zudem kann der Fahrer auf einen Park-Assistenten ausweichen.

Der Spurhalteassistent warnt den Fahrer oberhalb von 65 km/h und bei mindestens 2,60 breiter Fahrspur bei unbeabsichtigtem Verlassen akustisch und visuell. Zudem gibt es ein Auffahrwarn-System mit Radareinheit, das auch als Abstandsregel-Tempomat fungiert.

Die Einstiegsvariante "Intense" hat diese Features nicht an Bord, dafür einen schlagkräftigen Preis: Bereits ab 21.390 Euro ist man mit dem frontgetriebenen Benziner dabei, der Diesel kostet in Verbindung mit Allradantrieb und besserer Ausstattung "Intense" ab 29.890 Euro. Der Hybride ist wie gehabt ab 39.900 Euro erhältlich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.