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Facelift Mazda CX-5 - erster Test Mazda CX-5 2018

Aufgeräumt

Der Mazda CX-5 wurde für 2019 überarbeitet und erhält in Form des neue Sondermodells CX-5 Takumi Mehrausstattung mit Preisvorteil.

mid/wal

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Der Mazda CX-5 der Generation 2018 wirkt auf den ersten Blick vertraut. Eine grundlegende Design-Neuerung gibt es nicht. Dafür griffen die Japaner zu feinen Werkzeugen. Das macht sich vor allem im Bereich Motorentechnik und Infotainment bemerkbar. Zu den modernsten Aggregaten aus dem Hause Mazda gehört der neue stärkste Benziner Skyactiv-G 194 mit knapp 2,5 Litern Hubraum, 143 kW/194 PS und automatisierter Zylinderabschaltung.

Im Teillastbereich versetzt das Aggregat die Zylinder eins und vier in den einstweiligen Ruhestand. Diese Technik gab es schon im Vorgängermodell. Doch der neue Motor erweist sich als besonders spritzig. Und wieder einmal bemerkt selbst der aufmerksame Fahrer wenig bis nichts vom Abschalten zweier Töpfe. Ziel ist eine Verringerung des Verbrauchs. Mazda gibt ihn mit 7,4 Litern pro 100 Kilometer an. Nach unserer recht zügigen Testfahrt zeigte der Bordcomputer 7,9 Liter an - eine noch moderate Differenz zwischen Theorie und Praxis.

Der CX-5 erfüllt in allen Motorisierungen bereits jetzt die Abgasgrenzwerte der Norm Euro 6d-Temp, die erst zum 1. September 2019 für alle Neuzulassungen verpflichtend wird. Gezielte innermotorische Modifikationen sorgen für die Einhaltung der verschärften Grenzwerte, ohne dass der Einsatz eines Partikelfilters erforderlich ist.

Sportwagen-Gefühle kommen zwar auch im stärksten Mazda CX-5 nicht auf, doch der Kickdown bewirkt in fast allen Geschwindigkeitsbereichen einen ordentlichen Schub. Der Allradler mit Sechstufen-Automatikgetriebe erweist sich als agil und kultiviert zugleich. Bei zivilisierter Fahrweise schnurrt der Motor behaglich und faucht nur rau, wenn er alles geben muss.

Grundsätzlich ist das kompakte SUV nicht auf Krawall gebürstet, sondern auf Komfort getrimmt. Vor allem die Ledersessel verbreiten nicht Rennstrecken-, sondern Salon-Atmosphäre. Sie sind auffallend bequem und laden förmlich dazu ein, lange Fahrten zu machen.

Zudem sind alle wichtigen Instrumente und Bedienelemente so arrangiert, dass sie mit hoher Präzision und geringem Aufwand bedient und abgelesen werden können.

Der Bedienkomfort befindet sich auf dem Stand heutiger Technik: Dazu gehört die gegenüber dem Vorgänger verbesserte Anordnung der Tasten auf dem griffigeren Lederlenkrad und das in zwei Ausführungen erhältliche Head-up-Display, das wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert.

Weitere Ausstattungs-Highlights sind die elektrisch bedienbare Heckklappe, die elektrisch einstellbaren, in Schwarz und Weiß verfügbaren Ledersitze (Aufpreis Leder: ab 1.900 Euro), der Fahrersitz mit Memory-Funktion, das MZD Connect System für eine intuitive Smartphone-Einbindung, das optional mit Apple CarPlay und Android Auto verfügbar ist.

Ein Schmankerl für Musikliebhaber ist das speziell für den Mazda CX-5 entwickelte Bose Sound-System mit zehn Lautsprechern. Der zum neuen Modelljahr eingeführte, kamerabasierte 360-Grad-Monitor erleichtert das Parken und Rangieren auf engem Raum.

An der Karosserie, bei der das sogenannte "Kodo-Design" verfeinert wurde, hat sich nichts Auffallendes verändert. Nach wie vor punktet Kodo, das dem japanischen Handwerk entstammt, durch schlichte Eleganz. Die bis ins Detail geschliffene Optik bringt auch aerodynamische Vorteile: Gegenüber dem Vorgänger konnte der Luftwiderstand um rund sechs Prozent verringert werden.

Abgesehen vom 194-PS-Aggregat gibt es den 2,2-l-Diesel gibt es als CD150 oder CD184, also wahlweise mit 150 PS Leistung / 380 Nm Drehmoment oder mit 184 PS / 445 Nm. Als Benziner gibt es außerdem die 2-l-Version G165 (165 PS und 213 Nm).

Zum Verkaufsstart im Herbst gibt es mit dem CX-5 Takumi auch gleich ein Sondermodell mit zusätzlichen Extras zum Vorteilspreis. Neben der neuen 360°-Umgebungsmonitor verfügt das Sondermodell über zusätzliche Assistenz- und Sicherheitssysteme wie Spurhalte- und Fernlichtassistent, adaptives Kurvenlicht und Müdigkeitserkennung. Ein Head-up Display mit Verkehrszeichenerkennung, in Verbindung mit dem optionalen Navigationssystem, zeigt relevante Verkehrsinformationen und Navigationshinweise direkt im Sichtfeld des Fahrers an. Für zusätzlichen Komfort sorgen die Sitz- und Lenkradheizung. Das Einstiegsmodell kostet mit 165-PS-Benziner ab 25.990 Euro, den CX-5 in der Takumi-Ausstattung gibt es ab 33.290 Euro.

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