RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Wichtig, in Deutschland zu fahren“

Bei Peugeot zeigt man sich erfreut, dass die FIA den deutschen WM-Lauf bestätigt hat, Asphalt-Ass Gilles Panizzi sieht sich nicht als Favorit.

Der Automobil-Weltverband FIA hat die ADAC Rallye Deutschland endgültig als Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2003 bestätigt. Der deutsche WM-Lauf war zu Saisonbeginn nur unter Vorbehalt in den Kalender aufgenommen worden, Anfang Mai musste eine zweite Streckenabnahme erfolgen.

Im Peugeot-Werksteam wurde die Entscheidung der FIA, den deutschen WM-Lauf zu bestätigen, positiv aufgenommen. Sowohl Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, als auch Fahrer Gilles Panizzi begrüßten die Entscheidung.

Corrado Provera: „Alle Zweifel sind behoben“
„Wir waren immer für den deutschen WM-Lauf. Denn für Peugeot ist es wichtig, dass in einem der größten Automobil-Märkte ein Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft organisiert wird. Im vergangenen Jahr war es trotz einiger Sicherheitsprobleme eine Veranstaltung mit einer guten Qualität. Nach dem Urteil der FIA können wir dort ohne Probleme starten. Nun sind alle Zweifel ausgeräumt und wir sind begeistert. Außerdem hoffen wir, dass uns auf deutschem Boden eine Revanche gelingt.“

Gilles Panizzi: „Ich sehe mich in Deutschland nicht als Favorit“
„Für mich als Asphalt-Spezialisten ist die Entscheidung der FIA, die Rallye Deutschland im Kalender zu bestätigen, natürlich eine gute Sache. Denn die Veranstaltung ist eine der härtesten Asphalt-Rallyes. Ich bin begeistert, dass wir diesen Lauf auf Asphalt behalten. Allerdings bedeutet es für mich auch viel Arbeit, denn ich bin noch nie zuvor bei der Rallye Deutschland gestartet."

"Im vergangenen Jahr musste ich wegen meines Unfalls pausieren und konnte nicht einmal am Training teilnehmen. Deshalb bin ich bei meiner ersten Teilnahme in Deutschland sicherlich nicht der große Favorit gegenüber Loeb und Bugalski. Und vor allem meinen Teamkollegen Marcus Grönholm schätze ich schnell ein, er hätte im vergangenen Jahr ohne seinen technischen Defekt mit Abstand gewonnen. Die Herausforderung ist – und darin werde ich meine ganze Energie einsetzen – Marcus auf diesem Terrain zu schlagen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: Etappe 8

Al-Attiyah behauptet Führung

Saood Variawa (Toyota) erobert Etappensieg knapp vor Henk Lategan (Toyota) - Nasser Al-Attiyah (Dacia) verteidigt Führung, aber Verfolger kommen näher

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.