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Vorstellung Team Ertl

Martin Ertl zählt zum hoffnungsvollen Nachwuchs in der Rallye-ÖM, gemeinsam mit Tina-Maria Monego möchte er heuer weiter auf sich aufmerksam machen.

Wie bist du zum Motorsport gekommen?

Ich war schon von klein auf motorsportbegeistert, da mein Vater selbst als Beifahrer im Rallyesport aktiv war und ich so diverse Veranstaltungen besuchte. Aktiver Motorsportler wurde ich erst mit 17 Jahren, als ich die Möglichkeit bekam, am damaligen A1 Kart Cup teilzunehmen. Ich wechselte danach ins A1 Junior Racing College von Dr. Erich Glavitza. 2001 wagte ich den Schritt in den Rallyesport.

Welchen Tipp kannst du Neueinsteigern mit auf den Weg geben?

Der Einstieg in den Rallyesport sollte jedenfalls über ein Formel-2 Auto erfolgen. Dafür reicht schon ein geringes Budget aus und man kann mit einer beherzten Fahrweise und guten Resultaten auf sich aufmerksam machen. Wenn der Antrag von Marcus Leeb bzgl. der Junior Staatsmeisterschaft von der OSK akzeptiert werden sollte, ist dies für den Einstieg nahezu ideal.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis im Motorsport?

Mein schönster und zugleich größter Erfolg war zweifellos mein erstes Antreten bei der Waldviertel-Rallye im vergangenen Jahr. Bei schwierigsten und teils katastrophalen Bedingungen aufgrund der Witterung, wie selbst Manfred Stohl behauptete, konnten wir unsere 1600er Klasse mit über 25min Vorsprung gewinnen, wurden insgesamt zweitbestes 2-Rad Fahrzeug und konnten uns noch auf den dritten Gesamtrang der OSK-Pokal Wertung nach vorne kämpfen.

Was war dein erstes Rallyeauto?

Mein erstes Rallyeauto war ein Skoda Oktavia TDI von der Fa. Skoda Windischbauer. Mit diesem Fahrzeug nahm ich 2001 erstmals an meiner Heimrallye, der OMV-Rallye im Raum Aspang, teil. An hervorragender zweiter Stelle der Dieselklasse liegend, musste ich die Rallye am zweiten Tag leider vorzeitig beenden. Es hat irrsinnig viel Spaß gemacht, mit diesem Auto zu fahren.

Was ist dein Traum Rallye-Bolide?

Ziel eines jeden jungen Rallyefahrers ist sicherlich einmal ein WRC fahren zu können. Dabei sind der Xsara und der Focus meine Favoriten. Der Weg zu einem WRC führt jedoch zweifelsohne über die 1600er WM. Selbst ein solches Kit Car bewegen zu können, wäre schon sehr toll.

Hast du ein Idol bzw. Vorbild?

Mein größtes Idol ist Citroen Werkspilot Carlos Sainz. Sein Ehrgeiz, seine Erfahrung, sein Speed und Kontinuität beeindrucken mich seit jeher sehr. Für die ferne Zukunft sehe ich aber die beiden Ford Youngsters Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala als die größten dieses Sports herausragen. Sie haben mich als Zuseher bei der Finnland Rallye sehr beeindruckt.

Welche Ziele hast du für den Rest der Saison bzw. für 2004?

Nachdem die laufende Saison bisher nicht gerade nach Wunsch verlief, hoffe ich mich bei den restlichen Läufen zur ÖM gut behaupten zu können. Laufsiege zu feiern und die Verleihung des Rookie of the Rallye bei der ein oder anderen Veranstaltung zu erreichen, sind die erklärten Ziele. Hauptaugenmerk liegt jedoch bei meiner Heimrallye, der OMV-Rallye. Über 2004 will und kann ich momentan noch nichts Konkretes sagen.

Im Laufe der kommenden Wochen werden weitere Teams aus dem Motorline.cc - Partnerprogramm vorgestellt! Infos zur Partner-Aktion in der rechten Navigation.

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