RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Rallye-Geschichte der Löwen

Peugeot kann auf eine erfolgreiche Geschichte im internationalen Rallyesport zurückblicken, seit über 70 Jahren sind die Löwen in Action.

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos der Peugeot-Rallye-Historie

    Peugeot und der Rallye-Sport sind seit über 70 Jahren fest miteinander verbunden. Der vor mehr als 110 Jahren gegründete Automobil-Hersteller engagierte sich von Anfang an sehr erfolgreich im Motorsport. Zahlreiche Siege fuhren die Fahrzeuge des 5-maligen Rallye-Weltmeisters ein.

    Unvergessen sind die spektakulären Einsätze der Peugeot 404 und 504 bei den Schlammschlachten der sechziger Jahre bei der East African Safari Rallye oder die Dominanz der 205 Turbo 16 am Col de Turini und auf anderen Rallye-Strecken in den siebziger Jahren, wo man auch bei den Weltmeisterschaften 1985 und 1986 siegte.

    In der jüngsten Vergangenheit errang Peugeot mit dem 206 WRC drei Titel (2000, 2001 und 2002) in der Markenweltmeisterschaft in Folge. Ein Dreifach-Triumph der besonders hoch zu bewerten ist, weil er gegen 6 starke Konkurrenten aus Europa und Fernost eingefahren wurde.

    Insgesamt 12 Rallye-Fahrzeuge , wie z.B. Peugeot 403, 504 V6 Coupé, 205 Turbo 16, 405 Turbo 16 Paris Dakar, 206 WRC uvm., werden bei der Sonderausstellung vom 27. März bis 30. September 2004 zu bestaunen sein.

    1894: Peugeot siegt zum ersten Mal

    Schon beim ersten Straßenrennen 1894 von Paris nach Rouen, einer Veranstaltung die als Vorläufer der heutigen Rallyes gelten darf, stand Peugeot mit einem Typ 3 auf dem Siegertreppchen. Auf der Strecke von 126 km erreichte der Viersitzer mit 565 cm³-V2-Motor eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,26 km/h.

    Die Mutter aller Rallyes, die Rallye Monte Carlo, konnten 1932 in der Kategorie Kleinwagen erstmalig zwei Peugeot für sich entscheiden. Ein Jahr später folgte die Sensation: der Sieg im "Coupe des Dames" durch das Team Ustinx/Desforest. In den 50er Jahren folgten dann eine Vielzahl von Bestplatzierungen der Typen 203 und 403.

    Die sechziger und siebziger Jahre: Peugeot dominiert in Afrika

    Ab 1953 zog es die "Löwen" bevorzugt nach Afrika. 1959 begann dann die unvergleichliche Siegesserie mit 10 Titeln in Folge in verschiedenen Klassen der East African Safari Rallye (Kenia), die auch den motorsportlichen Ruhm begründeten – verknüpft mit dem Image der robusten und zuverlässigen "Löwen".

    Hier wechselten sich dann die Peugeot 403 und 404 regelmäßig auf dem Siegerpodest ab. Die Tradition fortführend, reihte sich der Peugeot 504 in den 70er Jahren in Form der Limousine und später auch als Coupé in diese Erfolgsserie ein. Als am 19. Oktober 1981 der heute bei Ferrari sehr erfolgreiche Jean Todt zum Leiter der Renn- und Motorsport-Abteilung berufen wurde, läutete man bei Peugeot eine weitere Siegesserie ein.

    Mit dem Typ 205 Turbo 16 gewann man die Marken- und Fahrer-Weltmeisterschaft 1985 und 1986. Selbst vor dem Klassiker Paris-Dakar hatte Peugeot keine Furcht und siegte von 1987 bis 1990 auf 205 Turbo 16 und 405 Turbo 16.

  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Weitere Artikel:

    Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

    Zu wenig Grip, zu viel Ärger

    Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

    Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

    WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

    WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

    Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

    Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

    WRC Monte-Carlo: Nach SP3

    Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

    Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.