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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

ÖM-Platz 4 verteidigt

Ernst Haneder und Tamara Jabornig zeigen sich mit dem sechsten Platz in der Gruppe N durchaus zufrieden, in Kärnten möchte die beiden weiter nach vorne.

Ein ungemein schweres Wochenende, nicht nur was das Wetter (ständig Regen und am Samstag auch noch alles andere als frühlingshafte Temperaturen), sondern auch was die Konkurrenz betrifft, endete für den Mühlviertler Ernst Haneder und seine Kärntner Co-Pilotin Tamara Jabornig mit einem beinahe optimalen Ergebnis.

Platz 6 in der Gruppe N klingt zwar auf den ersten Blick nicht berauschend, aber das von Sponsoren leider nicht allzu sehr verwöhnte Team wurde ausschließlich von wesentlich jüngeren Fahrzeugen besiegt. Die beiden anderen Mitsubishi Lancer Evo 3, einer davon immerhin mit dem gleichnamigen Sohn von Serien-Staatsmeister Franz Wittmann besetzt, hatte man jederzeit locker im Griff.

Damit konnte das Team auch Platz 4 in der Gruppe N der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft behaupten.

„Es war hier so ungemein glatt, das kann man sich als Außenstehender gar nicht vorstellen. Der alte Asphalt in dieser Gegend ist schon im Trockenen sehr rutschig, aber vermischt mit Wasser und Schlamm fällt einem schon in der einen oder anderen Ecke das Herz ziemlich tief in die Hose. Insgesamt müssen wir natürlich zufrieden sein. Leider hat sich auch die Zuverlässigkeit unserer Konkurrenz in letzter Zeit etwas verbessert.“

Nächster Einsatz des Teams ist in vier Wochen bei der Castrol-Rallye in Althofen in Kärnten, wo man sich aufgrund der sehr langen und technischen extrem schwierigen Prüfungen deutlich bessere Chancen ausrechnet. „Das sind Prüfungen, da entscheidet der Pilot schon wesentlich mehr als hier oder bei der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye. Diese Chance wollen wir nützen.“

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