RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bei der Juniorenwertung wird es in Kärnten ein volles Feld geben

Lokalmatador Leeb ist Favorit, seine Jäger heißen Schachinger und Weissengruber, dazu kommen diesmal Huber, Klammer, Kogler und Nutz.

Wer nach dem 31. Dezember 1978 geboren ist, kann an der heuer erstmals von der OSK geschaffenen Junioren-Staatsmeisterschaft teilnehmen. Dieser Bewerb dient der Nachwuchspflege in Österreich und umfasst jene Teilnehmer, die bei der Castrol-Rallye 2004 in der Klasse N2 an den Start gehen und vom Geburtsdatum in dieses Schema passen.

Bei den bisherigen Rallyes, mit Ausnahme der Bosch Super Plus Rallye, hielt sich die Beteiligung in Grenzen. In der Steiermark und jetzt in Kärnten fällt dieser Umstand aber weg, man bringt ein volles Feld in Althofen an den Start.

Sportlich gesehen gilt der junge Marcus Leeb (Citroen Saxo) als klarer Favorit in seiner Heimat Kärnten. Der Wolfsberger, im letzten Jahr „Rookie of the year,“ hat heuer schon zweimal die Juniorenwertung gewonnen.

„Klar, ich rechne mir zu Hause schon sehr gute Chancen aus. Die Prüfungen kommen mir entgegen, speziell der zweite Tag ist sehr anspruchsvoll. Bei der Castrol-Rallye muss man voll konzentriert bis zum Schluss fahren. Die vorletzte Prüfung geht noch über 30 Kilometer, da kann viel passieren.“

Erster Herausforderer des Kärntners ist Rupert Schachinger (Suzuki Ignis). Der Niederösterreicher hat heuer ebenfalls schon zwei Siege auf seinem Konto. Sein selbst verschuldeter Ausfall in Pinggau wurmt den Niederösterreicher noch immer.

„Ich könnte mir noch immer hinein beißen. Ich habe ja bei der Rallye zwei Ziele im Kopf. Einerseits ist es der Suzuki Cup, wo ich derzeit Zweiter in der Juniorenwertung bin. Andererseits wäre es aber auch sehr interessant in der Junioren Staatsmeisterschaft ganz nach vor zu kommen. Für beide Ziele ist aber klar, so einen Fehler wie in der Steiermark darf ich mir nicht mehr leisten. Sonst muss ich beide Vorhaben abhaken.“

Einer, der bisher noch nicht gewonnen hat, aber in der Meisterschaft mit zwei Punkten Rückstand an zweiter Stelle liegt, ist Markus Weissengruber. Der Oberösterreicher hat bisher durch gleichmäßiges, aber fehlerloses Fahren viele Punkte gesammelt. „Sollte ich einmal ganz vorne sein, dann würde ich sogar um die Führung bei den Junioren mitkämpfen. Es ist meine erste Rallyesaison, ich lerne noch bei jeder Rallye, bin aber mit meiner bisherigen Leistungen schon recht zufrieden“, erklärte Weissengruber junior.

Das Juniorenfeld komplettieren einige Starter des Suzuki Ignis Cup. Hier ist in erster Linie der Deutsche Thomas Huber, der Zweite von Pinggau in der Suzuki Wertung, Mario Klammer, und der erst 17jährige Draufgänger Michael Kogler zu erwähnen. Sie habe gute Chancen auf einen Stockerlplatz in Kärnten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau

Die heiß geliebte Rally Vipavska Dolina!

13 Teams der Austrian Rallye Challenge reisen diese Woche in die slowenische Stadt Ajdovscina, wo mit der Rally Vipavska Dolina die dritte Rallye der ARC steigen wird. Die einzige Auslands-Rallye wird von den erwähnten Teams heiß geliebt - daher hat sie auch heuer ihren wohl verdienten Platz im neun Rallyes umfassenden ARC-Kalender.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Nächster WRC-Einstieg

RMC-Team baut Rallye-Auto für 2027

Die WRC bekommt weiteren Zuwachs: RMC Motorsport plant ein eigenes Auto für die Topklasse ab 2027 - mit Unterstützung aus Spanien

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.