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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Test unter Rennbedingungen

Das Brüderpaar Sascha und Rene Sprung aus Geras (Bezirk Horn) wird bei deren „Heimrallye“ seine erst vierte Rallye bestreiten.

Der älteste der beiden, der 20jährige Sascha Sprung lenkt den eigentlich seriennahen Boliden, sein zwei Jahre jüngerer Bruder Rene Sprung navigiert. Sascha verdiente sich seine ersten Sporen als Copilot bei Helmut Schindelegger und kam dabei auf den Geschmack. Bei der Waldviertel-Rallye 2003 führte er Markus Hainschwang über die Strecken.

Die Beiden haben sich als ihr liebstes Hobbys neben Fußball Rallyefahren ausgesucht und starten mit einem dunkelblauen Renault Clio, der Ende des vorigen Jahres angekauft wurde. Mit dem Fahrzeug wurden heuer bereits drei Rallyes in Österreich absolviert, aufgrund der modifizierten Handbremse muss man mit dem an sich seriennahen Clio in der Gruppe A7 starten.

Bei ihrer ersten Rallye, der zur österreichischen Meisterschaft zählenden Pyhrn Eisenwurzen-Rallye im Raum Kirchdorf hatten die Beiden leider kein Glück, mit Fahrwerksproblemen musste das Team den Boliden abstellen. Beim zweiten Versuch, der nationalen Mühlviertel Rallye, einem Lauf zur Rallye-Challenge, belegten die „Sprungs“ den 40 Gesamtrang von 53 Startern. Vor der Leiben Rallye im Raum Melk, ebenfalls ein Lauf zur Rallye-Challenge, wurde die Handbremse optimiert, um die Fahrwerksprobleme in den Griff zu bekommen. Doch die Arbeit lohnte sich nicht. Bereits nach 13 Kilometern auf der ersten SP quittierte die Kupplung gemeinsam mit dem Differential ihren Dienst.

„Eigentlich wollten wir Teile und das Fahrwerk für die Waldviertel Rallye testen, doch das verschiebt sich jetzt auf die Rallye selbst“, erzählt Sacha Sprung. „Bis jetzt wurde aufgrund fehlender Sponsoren auch großteils auf gebrauchten Rennreifen gefahren, jetzt sind wir auf billigere „Matador“ Reifen umgestiegen. Jedenfalls wollen wir bei unserer Heimrallye für uns und den MSV Litschau eine Zielankunft erreichen und den Clio unversehrt dorthin bringen!“

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