RALLYE

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Spannender Rallye-Auftakt

Matthias Kahle im Skoda Octavia WRC gewinnt die kurze erste Etappe der Vogelsberg-Rallye knapp vor Sandro Wallenwein (Mitsubishi).

Das war ein Einstand nach Maß für den jüngsten Zugang im Kalender der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft). Mit einem spannungsgeladenen Prolog machte die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg auf ihrer ersten Etappe am Freitagabend Lust auf die Wertungsprüfungen am Samstag.

Nach 15,5 SP-Kilometern auf zwei Prüfungen in der Nähe des Rallyezentrums im hessischen Schlitz geht Skoda-Werkspilot Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC) vor dem Recaro-Lancer von Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer als Führender in die Übernachtungspause.

Nach dem Re-Start am Samstagmorgen stehen für die rund 100 Teilnehmer beim zweiten DRM-Lauf zehn Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 124,6 km bevor. In der Super-1600-Meisterschaft führt nach der ersten Etappe der amtierende Meister Carsten Mohe (Renault Clio) vor Sven Haaf / Michael Wenzel (Citroën Saxo) und Horst Rotter / Sabrina Berdi (Opel Corsa). Nikolaus Schelle / Katrin Becker (Suzuki Ignis) fielen trotz einer Klassen-Bestzzeit in der ersten Prüfung vorerst auf den vierten Rang zurück.

Kahle: "Die Lancer werden uns Paroli bieten"

Es war ein harter Fight für Matthias Kahle: Der vierfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle musste sich auf den ersten SP-Kilometern in Hessen gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Absolvierte er die erste SP noch exakt zeitgleich mit dem Lancer-Gespann Olaf Dobberkau / Tanja Geilhausen, musste er sich auf WP 2 dem Recaro-Lancer von Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer geschlagen geben:

Um 1,4 Sekunden konnte sich der Stuttgarter auf dem höchst attraktiven Zuschauer-Rundkurs in Willofs absetzen. Die rund 10.000 Zuschauer beim Auftakt der Rallye freuten sich über die spannenden Fights, die den Skoda-Werkspiloten auf knappe Ergebnisse auch auf den SPs der zweiten Etappe schließen lassen.

"Auf den schnellen Prüfungen hier in Hessen werden uns die starken Lancer-Teams ganz sicher Paroli bieten können – dort geht es um die pure Kraft", so Matthias Kahle. "Die Abstände hier werden vermutlich nicht so riesig sein. Und gerade, wenn man ein kleines Problem hat und auch nur ein wenigt Zeit verliert, kann das dramtische Konsequenzen haben. Und man sollte sich nicht vertun: Diese Lancer sind schnelle, gut vorbereitete Autos."

Neben Wallenwein auf dem zweiten Platz zeigte dies auch das HS-Rallye-Team: Frank Färber / Dr. Thomas Schünemann platzierten sich als Dritte noch vor dem privat eingesetzten Skoda Octavia WRC von Maik Stölzel / Thomas Windisch.

Toller Autakt auch in der Super-1600-Meisterschaft

Einen heißen Tanz in Hessen verspricht auch die zweite Etappe für die Teams in der Super-1600-Meisterschaft. Hier konnten sich auf der ersten Prüfung noch Niki Schelle / Katrin Becker (Suzuki Ignis Super 1600) vor dem Clio des amtierenden Meisters Carsten Mohe platzieren. Nach einem Ausrutscher auf SP 2 konterten allerdings prompt die Konkurrenten: Hier holte Super-1600-Leader Sven Haaf mit Co-Pilot Michael Wenzel im Citroën Saxo Super 1600 vor Mohe die Bestzeit.

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