Für die WRC 2027 | 11.10.2026
Loeb testet Project-Rally-One-Auto
Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer
Sebastien Loeb ist zurück am Steuer eines neuen WRC-Autos: Der neunmalige Rallye-Weltmeister hat den Boliden für 2027 von Project Rally One getestet. Das belgische Team setzt bei der Entwicklung seines neuen Rally1-Fahrzeugs auf die enorme Erfahrung des Rekordchampions.
Project Rally One hatte sein neues Auto nach dem technischen Reglement für 2027 im vergangenen Monat offiziell vorgestellt. Das Team plant, im kommenden Jahr bei ausgewählten Rallyes zwei Fahrzeuge einzusetzen. Den Auftakt soll die Rallye Monte-Carlo bilden.
Bei der Entwicklung will Project Rally One insgesamt bis zu acht Fahrer einsetzen. Dazu gehören neben den erfahrenen ehemaligen WRC-Werksfahrern Stephane Lefebvre, Freddy Loix und Bruno Thiry auch der frisch gekürte Rallye-Europameister Teemu Suninen, der die Entwicklungsarbeit auf Schotter anführt.
Das Team hat seine Fahrerpaarungen für 2027 noch nicht bekannt gegeben, allerdings angedeutet, dass Fahrer, die an der Entwicklung des Autos beteiligt sind, auch für einen Einsatz in der kommenden Saison infrage kommen könnten.
Loeb ist der jüngste prominente Fahrer, der das Team bei seiner Arbeit unterstützt. Die Erfahrung des Franzosen, der bislang 80 Läufe in der WRC gewonnen hat, ist für die Mannschaft äußerst wertvoll. Loeb ist dem Rallyesport weiterhin verbunden. Seinen bislang letzten WRC-Einsatz absolvierte er allerdings 2022 am Steuer eines Ford Puma Rally1 von M-Sport.
In der vergangenen Woche absolvierte Project Rally One zwei Testtage in den französischen Vogesen. "Am Donnerstag übernahm Teemu Suninen die Rolle des Testfahrers", heißt es in einer Mitteilung des Teams. "Den ganzen Tag über herrschte regnerisches Wetter, sodass zunächst das Set-up für nasse Bedingungen getestet wurde. Am Freitag saß Sebastien Loeb am Steuer. Diesmal waren die Wetterbedingungen milder, und die Testfahrten fanden überwiegend auf trockenen Straßen statt."
"Das Feedback beider Fahrer war positiv, und ihre Beiträge waren für die Entwicklung des Autos von grundlegender Bedeutung. Die Homologationsunterlagen werden derzeit ausgearbeitet und sollen bis Ende des Monats bei der technischen Abteilung der FIA eingereicht werden."



















