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"Zellhofer ist mein Hauptgegner"

Kris Rosenberger sieht Martin Zellhofer als Hauptgegner um den Gruppe-N-Titel, die langen Prüfungen sollten dem Subaru-Piloten entgegen kommen.

Der fünfte Lauf zur heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft steht vor der Türe, die Castrol-Rallye wird im Raum Althofen in Kärnten gefahren. Danach geht’s in die lange Sommerpause, Kris Rosenberger möchte diese natürlich als Führender der seriennahen Gruppe N genießen.

Doch bevor die Boliden in die Garagen geschoben werden, steht noch ein äußerst anspruchsvolles Event auf dem Programm. Die Castrol-Rallye gilt als eine der schwersten Rallyes des Jahres:

„Es warten sehr selektive Prüfungen mit bis zu 30 Kilometern Länge, da wird es auch stark darauf ankommen, wie man sich seine Reifen einteilt. Zudem sollte man Reifenschäden tunlichst vermeiden, den Zeitverlust eines Radwechsels in der Prüfung wird man nur schwer wieder aufholen können.“

War die Gruppe N schon bei der Bosch-Rallye gut besetzt, geben in Kärnten gleich mehrere rot-weiß-rote Top-Stars der letzten Jahre wieder Gas. Angefangen von Manfred Stohl, über Achim Mörtl bis zu Willi Stengg, feinste Action ist garantiert. Kris Rosenberger hat allerdings einen anderen direkten Kontrahenten:

„Ich konzentriere mich auf Martin Zellhofer, er ist mein Hauptgegner im Kampf um den Titel. Ich werde versuchen, ihn keinesfalls entwischen zu lassen. Wichtig ist, dass sich keine Piloten ohne Meisterschafts-Ambitionen zwischen uns drängen, denn das würde wertvolle Punkte kosten.“

Was das Wetter betrifft, so würde der St. Pöltner dieses Mal trockene Bedingungen bevorzugen: „Wir haben für diese Verhältnisse sehr gute Reifen, das sollte sich vor allem auf den langen Prüfungen bezahlt machen.“ Frei nach dem Motto „Weg mit dem Speck“ gehen Auto und Besatzung in Kärnten 30 Kilogramm leichter als zuletzt ins Rennen.

„Es ist uns gelungen, am Auto 25 Kilo einzusparen, selbstverständlich innerhalb des Reglements. Wir verwenden nun z.B. einen Ölwannen-Schutz aus Kevlar“, so der Subaru-Pilot, der mit einem Grinser noch hinzufügt: „Außerdem bringt mein Co-Pilot Sigi Schwarz nun fünf Kilo weniger auf die Waage, mal schauen, wie sich das auswirkt.“

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