RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Der Stockerlplatz ist fix!

Mit einer Topleistung konnten Manfred Pfeiffenberger und Martin Sztachovics vorzeitig Gesamtrang drei in der Diesel-Meisterschaft fixieren.

Mit einer bravourösen Leistung bei äußerst schwierigen Bedingungen erkämpften sich Manfred Pfeiffenberger und Martin Sztachovics nicht nur den ausgezeichneten fünfzehnten Gesamtrang und den dritten Platz in der Dieselwertung der ARBÖ Steiermark-Rallye, das Duo sicherte sich damit auch schon vorzeitig den dritten Gesamtrang in der österreichischen Diesel-Meisterschaft!

Pfeiffenberger machte sein Versprechen „Volle Attacke vom ersten Meter an“ wahr und fuhr durchwegs Top-20-Zeiten, konnte seinen direkten Konkurrenten Michael Böhm (Fiat Stilo JTD) knapp hinter sich halten. Auf der letzten Sonderprüfung des ersten Tages passierte ihm allerdings ein Missgeschick – ein kleiner Ausrutscher und der Seat Ibiza PD TDi-Pilot lag nach Etappe 1 auf Rang 17, direkt hinter Michi Böhm.

Auf der zweiten Etappe am Samstag standen dann alle klassischen Prüfungen der Steiermark-Rallye auf dem Programm: Die Kaiserau, Weng und der Rundkurs in Hall. Das Wetter war nicht mehr so makellos wie noch am Freitag, über Nacht hatte es geregnet, die Schotterstücke waren schmierig, in schattigen Passagen war auch der Asphalt noch nass. Und schon auf der Eröffnungs-SP fiel eine Vorentscheidung: Michael Böhm handelte sich – wie viele andere Piloten auch – einen Patschen ein, musste auf der Prüfung anhalten und den kaputten Reifen wechseln. Pfeiffenberger fuhr dagegen die 18. SP-Zeit – seine erste Top-20-Zeit von vielen.

Die Konkurrenten um den Diesel-Meisterschaftstitel, die Piloten des VW-Rallye-Teams, waren mit ihren starken Golf KitCars klarerweise außer Reichweite, zu groß ist der PS-Unterschied. Doch mit seiner sehr ambitionierten, schnellen und vor allem fehlerfreien Fahrt sicherte Pfeiffenberger dem Seat-Team den dritten Rang.

Und damit stand im Ziel der ARBÖ Steiermark-Rallye fest: Der dritte Platz am „Stockerl“ der Diesel-Meisterschaft ist Manfred Pfeiffenberger sicher, zu groß ist der Rückstand seiner Konkurrenten. „Ich bin total glücklich, die Rallye ist perfekt gelaufen. Das war unsere beste Leistung seit der Jänner-Rallye, ich hoffe, im Waldviertel geht es so weiter. Dort wird es noch einmal interessant, die VW-Piloten müssen nämlich erst einmal ins Ziel kommen – ich kann nur mehr gewinnen!“

Einen äußerst wichtigen Anteil an diesem Erfolg hat aber nicht nur Manfred Pfeiffenberger selbst: Auch Co-Pilot Martin Sztachovics hat ebenso perfekte Arbeit geleistet, wie der einmal mehr problemlos laufende Seat Ibiza PD TDi und die dazugehörige Service-Mannschaft: „Die ganze Truppe hat optimal zusammengearbeitet, ich kann nur noch einmal sagen, dass ich sehr, sehr glücklich bin!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut

Stohl/Müller bei Veszprem Rallye

Stohl/Müller haben Lust auf Schotter

Manfred Stohl und Peter Müller starten am Wochenende bei der legendären Veszprem Rallye - weiter südlich starten Lichtenegger/Ettel bei der Ciocco Rally.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht

Wagner gewinnt Thriller-Showdown

Vor der abschließenden Powerstage fehlten Simon Wagner nur noch 1,3 Sekunden auf Michael Lengauer - der fünffache Staatsmeister konnte das Blatt tatsächlich noch wenden...