RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Hartes Schotter-Abenteuer

Andy Wimmer und Walter Pfaffenhuemer starten bei der rumänischen Manastirilor-Rallye, ein Lauf, der zu 100 Prozent auf Schotter gefahren wird.

Im Rahmen des traditionellen Rallye-Sprints in Bruck/Leitha absolvierte das Agip-Rallyeteam seine erste Schotter-Rallye. Newcomer Andreas Wimmer und Co-Pilotin Stephanie Hoschek schlugen sich dabei wacker und brachten den Subaru Impreza unbeschadet ins Ziel.

Zuletzt war der Oberösterreicher im Rahmen der Subaru-Superstage in der Wiener Krieau im Einsatz, dabei musste Wimmer gegen die nationale und internationale Rallye-Elite antreten: „So eine Chance darf man natürlich nicht auslassen, also hab ich zugesagt. Dass ich gegen die Ex-Weltmeister Stig Blomqvist und Kenneth Eriksson sowie die heimischen Asse wie Baumschlager, Rosenberger & Co keine Chance haben würde, das war natürlich klar. Für mich war es aber in jedem Fall ein großartiges Erlebnis, vor dieser Kulisse zu fahren.“

Stand auf der Trabrennbahn hauptsächlich die Show im Vordergrund, kehrt nun der sportliche Ernst wieder zurück. Andreas Wimmer bestreitet – wie übrigens auch Manfred Stohl – am 25. September die Manastirilor-Rallye in Rumänien, eine zu 100 Prozent auf Schotter ausgetragene Veranstaltung: „Ich möchte unbedingt noch Erfahrung auf Schotter sammeln, wenn ich ehrlich bin, macht mir das Fahren auf losem Untergrund auch mehr Spaß. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf meine zweite Schotter-Rallye.“

Da Co-Pilotin Stephanie Hoschek aufgrund ihres Studiums dieses Mal verhindert ist, wird Walter Pfaffenhuemer auf dem heißen Sitz Platz nehmen: „Walter hat bereits einige Erfahrung mit verschiedenen Piloten, das Zusammenspiel sollte also kein Problem sein. Oberste Priorität hat die Zielankunft, wir werden versuchen zügig zu fahren, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen“

Teamchef Manfred Stohl ergänzt: „Für Andy ist es wichtig, möglichst viel im Auto zu sitzen und Erfahrung zu sammeln, da kommt der Einsatz in Rumänien gerade recht. Beim Rallyesprint hat er ein erstes Gefühl für das Fahren auf Schotter bekommen, das sollte ihm jetzt helfen. Bei dieser Rallye ist ein exakter Schrieb besonders wichtig, da es extrem tiefe Schlaglöcher gibt und man schnell etwas beschädigt.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"