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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Die Premiere wurde zur guten Show…

Eine gute Platzierung im Endklassement, spektakuläre Drifts – für den ersten Einsatz mit dem neuen Subaru lief es bei den Jahns ganz hervorragend.

Wer immer bei der IQ-Jänner-Rallye 2005 angetreten war, war keinesfalls zu beneiden: Überall lauerte Eis, das oft erst mit Verzögerung wahrgenommen werden konnte, zu jedem Augenblick konnte man von der Strecke fliegen und sein oft sehr teures Auto zerstören. Jeder, der es über alle SP-Kilometer geschafft hat, durfte stolz auf seine Leistung sein.

Bernhard Jahn gehört zu denen, die es geschafft haben. Das Auto war erst in der Nacht zum Freitag fertig geworden, und es gab keine Möglichkeit, noch zu testen. So war der Beginn mit dem neuen Subaru eher verhalten, und nach einer Gewöhnungsphase gelangen ganz passable Zeiten. Für die Nacht-SP's wurden mit der Lichtgalerie auch einige Technikprobleme eingebaut. Die Elektronik war überlastet und der Motor funktionierte nur mehr im Notprogramm. Ergebnis: Kaum Leistung und Ausfall des Umluftsystems. Dies kostete einige Plätze. Bei der erstbesten Gelegenheit wurden die Zusatzscheinwerfer abgebaut, und schon lief der Wagen um einiges schneller. Natürlich bedeutete dies auch, dass Bernhard Jahn mit dem Serienlicht vorlieb nehmen musste, was aber nicht einen so großen Wettbewerbsnachteil bedeutet hatte, wie die reduzierte Leistung davor.

Am Samstagmorgen wurde dann attackiert, und es gelangen auf den SP's 13 bis 16 gute Zeiten und reichlich spektakuläre Drifts. Am Nachmittag wurde dann die erhöhte Risikobereitschaft mit zwei Ausritten „belohnt“. Immerhin, das war nicht das Ende der Rallye, ein wenig Glück gehört eben auch dazu!

Alles in allem hatten Bernhard und Petra Jahn mit dem neuen Subaru einen mordsmäßigen Spaß, und es war damit die Premiere aus Sicht des Teams gelungen. Immerhin konnten sie die Rallye unter den Top 20 beenden. Achtbester in der Gruppe A8 bei dieser Spitzenbesetzung, wie sie bei der IQ-Jänner-Rallye 2005 gegeben war, ist keinesfalls schlecht. Auch die Fans waren von den gebotenen Driftwinkeln und dem Boxer-Sound mehr als begeistert.

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