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Rallye-ÖM: Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye

Ein sensationelles Vorprogramm

Ove Andersson musste leider in letzter Minute absagen, der „Ersatzmann“ kann sich sehen lassen: Björn Waldegaard kommt in die Region Pyhrn-Eisenwurzen!

Die Rallyefans können sich freuen. Im Vorprogramm der heurigen Dunlop Pyhrn Eisenwurzen Rallye vom 22. bis 23. April werden mehr als 25 Parade-Fahrzeuge über die insgesamt 17 Sonderprüfungen bewegt werden.

Im Starterfeld zu sehen sind ehemalige Gruppe B Autos aus der glorreichen Vergangenheit des internationalen Rallyesportes. Viele davon werden in den ursprünglichen Werksfarben, wie in der Rallye Weltmeisterschaft der Siebziger und Achtziger Jahre, an den Start gehen.

Der Schwede Ove Andersson hat in letzter Minute seinen Start aus beruflichen Gründen absagen müssen. Sein Ersatz kommt auch aus Schweden. Björn Waldegaard, ebenfalls einer der großen Weltklasse Rallyepiloten wird mehr als nur Ersatz sein. Waldegaard wurde im Jahre 1979 erster Weltmeister der Rallye Geschichte. In seiner langen Liste von großartigen Erfolgen sind unter anderem auch drei Siege bei der East African Safari Rallye enthalten, ebenso 1986 ein Sieg bei der Rallye Cote d´Ìvoire, an der Elfenbeinküste. Damals steuerte Waldegaard einen Toyota Celica Twin Cam Turbo, Gruppe B (TA64), 4 Zylinder Turbo mit 370 PS/360Nm, 5 Gang Getriebe/Heckantrieb mit einem Gewicht von 1040 Kilogramm.

Und genau mit diesem Wagen wird Waldegaard im Rahmen der Dunlop Pyhrn Eisenwurzen Rallye an den Start gehen. Der wortkarge, jetzt 62jährige Schwede, hat auch im Jahre 1970 auf einem Porsche 911 S die österreichische Alpenfahrt gewonnen. Er wird daher einen Teil jener Strecken befahren, auf denen er schon vor 35 Jahren große Erfolge gefeiert hat.

Neben Schweden, den Niederlanden, der Schweiz, Deutschland und Österreich ist auch Neuseeland vertreten. Myles Hicks ist damit der am weitesten angereiste Teilnehmer dieser Rallye. Er bringt einen MG Metro 6R4 in die Pyhrn Eisenwurzen Region.

Aus österreichischer Sicht gibt es ebenfalls zwei interessante Starter. Herbert Grünsteidl, in den Siebziger Jahren auf VW Käfer einer der besten Fahrer mit Weltklasseformat, wird auf einem BMW 2002 TI starten, ebenso Helmut Deimel auf einer Renault Alpine A 110. Deimel ist begnadeter Rallyefilmer, seine Werke werden auf der ganzen Welt gespielt – heute begleitet er im offiziellen Auftrag Mercedes in der Formel 1 und in der DTM.

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