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Pointinger gewinnt seine Klasse

Sepp Pointinger gewinnt auf seinem Ford Escort die Klasse bis 1600ccm, in der Gesamtwertung bedeutet das Rang 16 bei der East African Safari.

Nach 4.426 km durch die Savannen, Steppen und Berge in Tansania und Kenya erreichten 30 der ursprünglich 43 gestarteten Teams das Ziel der East African Safari Rallye in der Leisure Lodge südlich von Mombasa.

Erfreulich ist das Ergebnis aus österreichischer Sicht: der frischgebackene Historic-Rallye-Pokalsieger Sepp Pointinger aus Mauerbach bei Wien hat mit seinem Ford Escort 1600 GT die Klasse bis 1600 Kubikzentimeter gewonnen! In der Gesamtwertung landete das Duo Pointinger/Hall mit dieser Leistung auf dem respektablen 16. Platz.

"Dieses Auto hat die Rallyes London-Mexico, London-Sidney, Panama-Alaska und zwei East African Safaris geschafft und mich zum „King of the Barbados Rally Carnival 2003“ gemacht. Ich bin in jeder der genannten Veranstaltungen ins Ziel gekommen. Jetzt hat sich das brave Auto wirklich verdient, in Pension zu gehen", resümiert Pointinger.

"Wir haben die gesamte Safari-Rallye ohne Service-Crew absolviert, aber das bin ich schon so gewöhnt. Ich bin auch stolz, dass wir nicht eine einzige Strafminute für eventuelle Verspätungen an einer Zeitkontrolle bekommen haben. Das Auto schaut eigentlich fast noch so aus wie am Start und niemand außer Peter Hall und mir hat daran gearbeitet.“

Gesamtsieg geht an Rob Collinge aus Kenya

Bei durchgehend trockenen Verhältnissen, die die Strecken teilweise wesentlich härter machten als ursprünglich erwartet, setzten sich wie schon vor zwei Jahren mit Rob Collinge und Anton Levitan zwei Lokalmatadoren durch.

"Es bedeutet mir eine ganze Menge, unsere letzte Rallye so zu beenden“, betont Collinge. "Ich wusste, dass es in diesem Jahr viel härter werden würde als bei unserem Sieg 2003, denn schließlich hatten wir es diesmal mit drei früheren Rallye-Weltmeistern zu tun. Ich dachte trotzdem, dass ein erneuter Sieg möglich sein würde, wir waren recht zuversichtlich."

Stig Blomqvist kam mit seinem Ford Escort RS 1600 leider nicht mehr nahe genug an den Datsun von Collinge heran, um dessen Sieg wirklich zu gefährden.

"Es war eigentlich eine ganz normale Safari, wie in den alten Tagen. Sehr schwierig, hier zu gewinnen. In den frühen 70ern war es fast unmöglich, die Datsuns zu besiegen und jetzt war es eben dasselbe. Aber ich bin trotzdem sehr froh über das Ergebnis und das Auto ist mit Ausnahme des dritten Tages auch ganz ausgezeichnet gelaufen", so Blomqvist.

Ergebnis

1. Rob Collinge/Anton Levitan (Kenya), Datsun 260Z, 15:49:18 h
2. Stig Blomqvist/Ana Goni (Schwed./Venezuela), Ford Escort RS1600, + 25:47 min.
3. Frederic Dor/Paul Howarth (Frankr./Großbr.), Porsche 911, + 31:17 min.
4. John Lloyd/Paul Amandini (Großbr.), Porsche 911, + 52:31 min.
5. Graham Alexander/David Stewart (Australien), Datsun 260Z, + 1:15:15 h
6. Iain Freestone/Preston Ayres (Großbr.), Ford Escort RS 1600, + 1:15:37 h
7. Björn Waldegård/David Cavanagh (Schwed./Australien), Porsche 911, + 1:16:05 h
8. Anthony Ward/Ievan Thomas (Großbr.), Ford Escort RS 1600, + 2:10:26 h
9. Jonathan Savage/Quentin Savage (Kenya), Datsun 260Z, + 3:12:59 h
10. Simon Sharpe/Denis Burnett (Kenya/Großbr.), BMW 2002 ti, + 3:24:50 h
16. Sepp Pointinger/Peter Hall (Österreich/Großbr.), Ford Escort 1600 GT, + 5:51:07 h

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