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Regenwetter und Wittmann-Troubles

Während es in Pinggau derzeit stark regnet, vereitelt ein Elektronik-Problem den Start von Youngster Franz Wittmann jun.

Befürchten musste man es ja nach den Voraussagen der Meteorologen schon zu Beginn dieser Woche, inzwischen ist es zur Gewissheit geworden: Zur Zeit kann von Schönwetter bei der Bosch-Rallye im steirischen Wechselland keine Rede sein.

Nach einem ersten heftigen Regenschauer in der vergangenen Nacht und etwas Getröpfel am Vormittag hat es knapp drei Stunden vor dem Start endgültig „steirisch“ zu regnen begonnen.

Eine Situation, die bei den Reifenspezialisten der Spitzenteams bereits rauchende Köpfe verursacht. Man rätselt, wie sich das Wetter weiter entwickeln wird? Droht gar Dauerregen wie schon 2004? Oder – was noch schlimmer wäre – werden sich Regenschauer und trockene Abschnitte ständig abwechseln?

Letzte Neuigkeiten von Franz Wittmann jun.: Bei den letzten Einstellungsfahrten für das neu revidierte Triebwerk traten Probleme, vermutlich im Bereich der Elektronik, auf. Anfänglich waren es nur Aussetzer, dann ging der Motor überhaupt aus. „So können wir nicht fahren, das macht keinen Sinn. Nicht nur, dass wir damit keine Chance auf ein gutes Ergebnis haben, würden wir auch noch einen kapitalen Motorschaden riskieren.“

Für den jungen Niederösterreicher ist das Nicht-Antreten natürlich doppelt bitter: zum einen hatte er sich bei der Bosch Rallye ein neuerlich gutes Ergebnis ausgerechnet, zum anderen ist nach dem Ausfall bei der Jänner und der Nullpunkte-Affäre bei der Sumava Rallye bereits das dritte und somit letzte Streichresultat verbraucht.

„Jetzt heißt es in den nächsten Tagen den Fehler zu finden und das Auto für die Ostarrichi Rallye optimal vorzubereiten“, blickt der sichtlich enttäuschte Ramsauer aber schon wieder zuversichtlich in die Zukunft. „Ich brenne schon jetzt darauf wieder im Auto zu sitzen und mich mit meinen Gegner um gute Plätze zu matchen!“

59 Teams aus vier Nationen werden ab 16:45 Uhr von Friedberg aus auf die Reise geschickt.

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