RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Franz Wittmann bleibt das Pech treu!

Franz Wittmann jun. heftet weiter das Pech auf den Fersen, auch in der Steiermark verabschiedet er sich mit einem Überschlag aus der Rallye.

Unter keinem guten Stern stand für Franz Wittmann jun. der Wiedereinstieg in die heimische Rallyemeisterschaft. Nach einem frühen Differenzialschaden, folgte am frühen Nachmittag das endgültige Aus.

Da es für den jungen Niederösterreicher bei der ARBÖ Steiermark Rallye um nichts mehr ging – er hatte nach seinem Castrol-Unfall und dem Nichtantreten bei der BP Rallye keine Chancen mehr auf einen Spitzenplatz in der Meisterschaft - sollte das Antreten in Admont ein Test unter Wettbewerbsbedingungen werden.

Und der wurde es tatsächlich, kränkelte der Mitsubishi bereits auf der ersten Prüfung mit einem sterbenden Differenzial. Mit diesem Handicap mussten Wittmann/Hoschek dann auch noch auf SP 2 und 3 leben, ehe es ins Service ging.

Dort wechselte man das defekte Teil, fasste aber wegen Überschreitens der Reparaturzeit 1:50 Minuten Strafzeit aus. Damit wurde die Rallye für Wittmann wirklich nur noch zur Testfahrt.

Nach erfolgter Reparatur lief es dann tatsächlich besser, der Niederösterreicher fuhr wieder Zeiten um Platz 5, ehe beim zweiten Antreten auf der SP Tregelwang das Aus kam.

Wittmann startete mit Slicks in die SP, um sich nach wenigen Metern in einem Wolkenbruch wieder zu finden. Den Castrol-Unfall noch im Hinterkopf, nahm er das Tempo heraus um ja nicht von der Straße zu rutschen. Doch die Taktik ging leider nicht auf:

„Ich versuchte in den Kurven möglichst weit innen zu bleiben, um ein wenig Spielraum zu haben, weil das Heck recht nervös war. Leider war es einmal ein bisserl zu viel und ich schlug vorne an und dann hob es das Auto wieder aus und wir haben uns überschlagen...“, resümierte Wittmann nach seinem neuerlichen Ausfall.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Weitere Artikel:

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison