RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Letztes Abendmahl für Red Bull Skoda

Red Bull Skoda gab in einer Presseaussendung den Rückzug aus der Rallye-WM bekannt. Red Bull versucht nun, Andreas Aigner anderswo in der WM unterzubringen.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Red Bull Skoda

Als die beiden Red Bull Skoda-Teamchefs Armin Schwarz und Raimund Baumschlager am letzten Wochenende im Rahmen des Saisonfinales in Wales im Cardiffer Lokal "Champers" die Journalisten vor Ort zum geschmeidigen Abendmahl luden und dabei bedauerten, sie wüssten zwar wie es weitergehen würde, müssten jedoch auf die Bekanntgabe des Skoda-Vorstands warten, hatte man eigentlich den Eindruck, es sei alles unter Dach und Fach, die Zukunft des Rennstalls sei gesichert. Doch dem ist nicht so...

Red Bull Skoda erklärte heute Mittwoch in einer Presseaussendung: "Skoda Auto bereitet sich im kommenden Jahr darauf vor, auf Basis des neuen Fabia das neue Super 2000 Projekt anzugehen und wird damit alle Entwicklungskapazitäten im Rallye-Motorsport darauf bündeln. Dies teilte Skoda Auto heute in einer Presseinformation mit. Damit ist ausgesprochen, dass keine weiteren Kapazitäten frei gemacht werden können, um das heurige Engagement von Red Bull Skoda in der Rallye Weltmeisterschaft mit dem (auslaufenden) WRC, gemeinsam mit dem Team Baumschlager Rallye & Racing, auch im Jahre 2007 weiterzuführen. Einziger Repräsentant der Marke Skoda in der WRC-Liga wird im nächsten Jahr somit der Tscheche Jan Kopecky sein."

Red Bull verleiht Aigner weiterhin Flügel

Von dieser Entscheidung betroffen ist Youngster Andreas Aigner, der von Red Bull respektive Schwarz und Baumschlager im Rahmen einer Fahrersichtung aus dem Nichts kommend als - äußerst talentierter - Rallyepilot aufgebaut wurde. Der Energiegetränkekonzern wird den Steirer jedoch weiterhin unterstützen.

In der Aussendung von RB Skoda heißt es dazu: "Mit dem Rückzug stellt sich automatisch die Frage über die weitere sportliche Zukunft des talentierten Red Bull Youngsters Andreas Aigner, der heuer für das Team bei zehn WM-Läufen im Einsatz war und mit seinem Skoda WRC mehrfach sein außergewöhnliches fahrerisches Talent unter Beweis gestellt hat. Man hat auf diesen Umstand sofort reagiert und freut sich bekannt geben zu dürfen, dass Red Bull an der Förderung seines Piloten festhalten wird. Derzeit ist man mit seinen Partnern bemüht, zeitgerecht ein Paket zu schnüren, um den Steirer weiter in der Weltmeisterschaft zu sehen. Nach Abschluss der bereits laufenden Verhandlungen, wird man die Öffentlichkeit darüber sofort informieren."

In der Navigation rechts finden Sie ein Interview mit dem bisherigen Teamchef von RB Skoda, BRR-Boss Raimund Baumschlager, der mit Armin Schwarz für Red Bull ein neues Paket für Andreas Aigner schnürt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.