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Jagd auf den Hattrick

Der zweite Tag der Castrol-Rallye zählt zur Austrian Rallye Challenge, die Brüder Manhart aus Horn sind mit ihrem Gr. A Peugeot 306 mit dabei.

Aufgrund der Absage der Wels-Rallye wurde die zweite Tagesetappe der Castrol-Rallye als Ersatztermin gewählt, die Austrian Rallye Challenge findet daher am 17. Juni ihre Fortsetzung. Natürlich wieder mit dabei sind die Brüder Philipp und Stefan Manhart aus dem Waldviertler Bezirk Horn mit ihrem Peugeot 306 Gruppe A, die von vornherein ein volles Challenge-Programm geplant hatten.

Nach den bisherigen Saisonerfolgen – zwei Klassensiege, zweimal maximal gepunktet – ist klarerweise eine Fortsetzung der Aktivitäten erst recht unvermeidbar, schließlich ergeben sich aus den hervorragenden Ergebnissen unerwartet positive Perspektiven hinsichtlich der Möglichkeiten in der Challenge-Meisterschaftswertung, und die sollten auch genützt werden.

Der momentane zweite Platz hinter Wolfgang Schmollngruber und Karin Punz weist auf die hohen Chancen des jugendlichen Peugeot-Teams hin. Beeindruckend ist vor allem, wie viel Erfahrung sie in ihrer erst kurzen Rallye-Karriere schon gewonnen haben.

Nachdem Philipp und Stefan Manhart nun heuer schon zweimal die erfolgreichsten Teilnehmer in ihrer Klasse waren, wollen sie auch die dritte Leistungsprüfung in diesem Jahr mit einer Bestnote bestehen. Was für sie spricht: Sie haben sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt mit Schnelligkeit und Zuverlässigkeit überzeugt, und auf flachen Prüfungen genauso wie auf solchen, wo es eher Alpenfahrt-mäßig zuging. Damit sollten sie auch mit den Prüfungen der Castrol-Rallye gut klarkommen, die zum größten Teil über asphaltierte Strecken führen und dabei auch, so wie auf der klassischen Gaberl-Prüfung, einige Höhenmeter überwinden.

Da bei dieser Veranstaltung eine Teilung zwischen ÖM- und Challenge-Teilnehmern erfolgt, werden Philipp und Stefan Manhart nur am Samstag dabei sein, wo sie es dafür umso engagierter angehen wollen, immerhin sind noch 17 andere Challenge-Teilnehmer am Start, davon alleine vier in ihrer Klasse.

Dies führt direkt zu einem der wichtigsten Faktoren hinsichtlich der weiteren Entwicklung in der ARC-Meisterschaftswertung. Denn davon, wie gut sich Philipp und Stefan in ihrer Klasse plazieren werden, hängt in einem hohen Maß ihre weitere Positionierung in der Meisterschaft ab. Ein weiterer Klassensieg wäre natürlich auch persönlich sehr wertvoll, und vor allem nach dem triumphalen Ausklang der Eurostroj-Tisnov-Rallye darf man die jungen Waldviertler nun schon als ernsthafte Sieganwärter betrachten. Aber eine alte Weisheit im Sport besagt: Die Konkurrenz schläft nicht.

Die Konkurrenz, das sind vor allem Wilfried Ohrfandl/Manuel Schalko und Stefan Reininger/Iryna Ergin (beide Opel Astra GSi). Zusätzlicher Druck von hinten könnte durch die Rückkehr von Michael Hofer mit einem Peugeot 306 S16 und Dominik Riedmayer als Beifahrer entstehen. Und dann ist da vor allem der langgediente Challenge-Haudegen Wolfgang Franek, wieder in der bewährten Formation mit Nina-Irina Wassnig, aber mit einem neuen Auto: ein Honda Civic Typ R.

Das klingt alles nach einem sehr anstrengenden Job, und natürlich beeinflussen auch die Erfolge der dominierenden Fahrer in den anderen Klassen die Challenge-Wertung. Hier haben Wolfgang Schmollngruber und Karin Punz mit ihrem Mazda 323 momentan die besten Karten, gut im Rennen sind zur Zeit aber auch Hubert Kapeller/Konrad Ebner (Audi S2) und Alexander Mayer, der diesmal einen neuen Beifahrer (Severin Katzensteiner) und ein anderes Fahrzeug (ein etwas älteres Mitsubishi-Modell) probiert.

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