RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Waldherr verlässt VW Rallye Team Austria

Nach sechs Jahren als Nummer-Eins-Fahrer im VW Rallye Team Austria gibt Andreas Waldherr seine Trennung vom Team bekannt.

Andreas Waldherr dazu: „Die Zusammenarbeit mit dem VW Rallye Team Austria war eine schöne und äußerst erfolgreiche Zeit, die ich auch nicht missen möchte. Leider gab es zwischen Teamchef Peter Gruber und mir in letzter Zeit unterschiedliche Auffassungen, was die sportliche Zukunft des Teams betrifft. Ich sehe die Saison 2006 als Übergangsphase, um 2007 mit einem neuen Rallye-Projekt auf das geänderte Reglement optimal reagieren zu können. Deshalb haben wir uns nun dazu entschlossen, ab sofort getrennte Wege zu gehen! Ich werde aber im Rundstreckensport weiterhin auf die Marke VW setzen.“

Waldherr, der mit VW dreimal in Folge den Diesel-Pokalsieg (2000-2003) für sich verbuchen konnte, wird sich in der heurigen Saison auf ein neues Terrain begeben und sich – neben einigen Rallye-Einsätzen – vor allem auf internationale Rundstrecken-Rennen konzentrieren.

Den erfolgreichen Start in die aktuelle Saison in der internationalen Rundstrecken-Szene absolvierte Waldherr bereits beim 24h-Rennen in Dubai, bei dem er mit seinem Team den hervorragenden 18. Gesamtrang sowie den 3. Platz in seiner Klasse erkämpfte.

Als langjähriger Freund und Mentor wird natürlich auch im internationalen Rundstrecken-Bereich Dr. Helmut Czekal sowie sein bewährtes Mechanikerteam an der Seite von Waldherr stehen. So war Czekal bereits bei der Entwicklung und dem Aufbau des eigens für Dubai gefertigten VW Golf IV Kit-Car maßgeblich beteiligt.

Waldherr: „Die Resultate in Dubai haben bewiesen, dass Dank unserer guten Kontakte zur Rennsportgemeinschaft Wolfsburg und dem VW-Werk auch ein relativ junges österreichisches Team im harten Terrain des internationalen Rundstrecken-Sports professionell und vor allem erfolgreich sein kann!“

Das nächste Rundstrecken-Rennen steht in der „Grünen Hölle“ des Nürburgrings am Plan. „Langweilig wird mir heuer bestimmt nicht werden, denn neben den geplanten vier bis fünf internationalen Rundstrecken-Rennen (neben Dubai bereits fixiert: Nürburgring, Spa) werde ich ja auch noch mehrere Rallye-Einsätze bestreiten“, erklärt Waldherr. Und fügt hinzu: „Das heurige Jahr wird sportlich viel von mir abverlangen! Aber ich bin bereit, das Maximum zu geben, um mich den neuen Herausforderungen zu stellen!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…