RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Gr.N-Titelentscheidung vertagt

Baumschlager gibt weiter den Ton an, dahinter Waldherr und Gaßner, die Ausfälle häufen sich, auch Mörtl mit Defekt out.

So wie es derzeit aussieht wird die 28. ARBÖ Rallye Steiermark alle Rekorde zum Thema „Ausfälle“ brechen. Die selektiven Sonderprüfungen verlangen den Aktiven und den Fahrzeugen alles ab.

Das musste auch Achim Mörtl mit Co Sigi Schwarz schmerzlich feststellen. Eigentlich war geplant hier in Admont die „Krone“ für die Gruppe der seriennahen Fahrzeuge überreicht zu bekommen, aber der Subaru Impreza STI kam über die zehnte Sonderprüfung nicht hinaus.

Mörtl musste nach Weng sein Auto wegen eines Differentialschadens stehen lassen und ist bereits auf dem Weg nach Hause: „Alles ist so gut gelaufen und dann macht mir mein Auto einen Strich durch die Rechnung, aber das ist halt Rallyesport“, so ein fairer aber sichtlich deprimierter und niedergeschlagener Mörtl! Die Entscheidung schiebt sich somit ins Waldviertel hinaus.

Kurt Adam und Gattin Hanide Adam beenden hier in Admont eine 53-jährige Rennkarriere. Über 70 Lenze misst der Haudegen, und bei seiner letzten Rallye überschlägt er sich in Weng und zerstört seinen Seat Ibiza Cupra 16V.

Viel wichtiger jedoch; den beiden Urgesteinen ist nichts passiert: „Rallye war und ist unser Leben, doch irgendwann ist Schluss und wir wollten hier in der Steiermark aufhören, weil wir diese Veranstaltung und die Gutterniggs ins Herz geschlossen haben“, sagt ein gerührter Kurt Adam!

An der Spitze ist alles unverändert; „Mundl“ legt eine Bestzeit nach der anderen vor. Waldherr liegt auf Platz Zwei vor Gassner, und da das Wetter doch konstant bleibt kann Waldherr den Bayern immer leicht auf Distanz halten – nur in Hall auf Schotter kann der Mitsubishipilot Boden gutmachen. Eine halbe Minute hinter Gassner ist Wolff vor Zeltner und Rosenberger.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Weitere Artikel:

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!