RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Reifenpech

Gleich drei Reifenschäden kosteten Waldemar Benedict und Co-Pilotin Elisabeth Hellinger einen Top-Ten-Platz, die Saisonbilanz ist dennoch positiv.

Bei größtenteils gutem Wetter und strahlendem Sonnenscheind ging am Samstag die Steiermark-Rallye rund um Admont über die Bühne. Mit dabei auch das Kitcar-Duo Waldemar Benedict und Co-Pilotin Elisabeth Hellinger.

Die beiden hatten ihr Ziel klar definiert, wie auch schon bei der BP Ultimate Rallye wurde ein Top-Ten-Resultat anvisiert. Soweit der Plan, die Realität sah für das Duo dann leider etwas anders aus.

Gleich drei Reifenschäden auf verschiedenen Prüfungen kosteten Nerven und vor allem jede Menge Zeit: „Es war wie verhext, dabei hätte ich bei keinem der drei Defekte bemerkt, wo ich den Pneu beschädigt habe. Zwei Mal haben wir einige Minuten verloren und sind dadurch im Gesamtklassement abgerutscht, schlussendlich wurde es immerhin noch der 13. Gesamtrang.“

Rechnet man die Zeitverluste ab, so hätte die Sache freilich anders ausgesehen, der Top-Ten-Platz wäre zum Greifen nahe gewesen. Trotz des Reifenwechsel-Frustes ließ sich das Team aber zu keinen Harakiri-Aktionen hinreißen:

„Ich habe weiterhin versucht, das an und für sich gute Tempo beizubehalten und kein unnötiges Risiko einzugehen. Für uns ist die Steiermark-Rallye der Abschluss der Saison und da wollte ich keinesfalls das Auto beschädigen. Die Rallye hat abgesehen von den erwähnten Troubles großen Spaß gemacht, wir haben auch schnell einen guten Rhythmus gefunden.“

Im Waldviertel tritt der Publikums-Liebling nicht an, der hohe Schotteranteil käme dem Peugeot 206 S1600 Kitcar alles andere als entgegen. Das Resümee der Saison 2006 fällt positiv aus:

„Wir haben bewiesen, dass man mit einem 1600er Kitcar auch in die Top-Ten fahren kann, wenn die Charakteristik der Rallye passt, zudem haben wir immer wieder etliche Allradler und die Kitcars der Alternativ-Klasse hinter uns gelassen. Auch das Zusammenspiel mit meiner neuen Co-Pilotin Elisabeth Hellinger hat bestens funktioniert."

"Und besonders wichtig: Der Zuspruch der Zuseher ist nach wie vor unglaublich groß, das gibt einem den besonderen Kick. Auch wenn man nicht um den Gesamtsieg mitfährt, ist der Spaß am Rallyefahren nach wie vor riesig.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Weitere Artikel:

EHRC Gravel, Brunello: Vorschau Schindelegger

Eine große Karriere endet bald

52 Jahre! Seit Helmut Schindelegger den Führerschein besaß, war er auch Teil der österreichischen Rallyeszene. Und nun, nach 52 Jahren, erklärt er seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport und fährt damit auch die letzte Rallye in Österreich.

TEC7 ORM Podcast: Max & Christoph Zellhofer

Vater/Sohn-Duo blickt auf erfolgreichste Saison zurück

In der neunten Folge des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast blicken Max und Christoph Zellhofer zurück auf ihre bislang erfolgreichste Saison und verraten, warum Motorsport im Autohaus Zellhofer hochgehalten wird.

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

TEC7 ORM2: Geplante Regeländerung

Müssen Protos eingebremst werden?

Bei der kommenden Sitzung der AMF Rallyekommission sollen Proto-Fahrzeuge eingebremst werden - Christoph Zellhofer kann das nicht nachvollziehen, Wolfgang Schmollngruber ist empört.

Luca Waldherr im motorline-Talk

„Ein Meilenstein für Waldherr Motor Sport“

Waldherr Motor Sport feierte am Wochenende mit Timo Schulz den Titel in der JuniorERC - für Teambetreiber Luca Waldherr ist es der erste Euopameistertitel. Wir baten ihn zum Interview.