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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Historic-Boom

Nicht weniger als 17 Teams bedeuten ein Rekord-Starterfeld in der Castrol Historic Staatsmeisterschaft, Favoriten gibt es einige.

Die im Rahmen der ÖM-Rallyemeisterschaft ausgeschriebene und mit gewertete Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft, hat sich in kürzester Zeit zu einem absoluten sportlichen Highlight entwickelt. Neben den tollen Leistungen der Aktiven, bedeutet die Quantität für jeden Veranstalter, wo diese Serie auch antritt, eine willkommene Bereicherung des Starterfeldes.

Bisher ist man bei der Pirelli Lavanttal Rallye im Raum Wolfsberg und bei der Bosch Super Plus Rallye im Raum Pinggau an den Start gegangen. Gefahren wird auf historischen Rallyefahrzeugen die zwischen dem 1. Jänner 1947 und dem 31. Dezember 1987 hergestellt und auch homologiert worden sind.

Um eine gerechte sportliche Zuordnung zu finden, werden die Fahrzeuge in fünf Wertungsklassen eingeteilt und auch dementsprechend gewertet. Dabei sind Allrad- und Turbofahrzeuge nicht startberechtigt.

Im Vorjahr holte sich Josef Pointinger auf Ford den Titel vor Walter Kunz und Johannes Huber (beide auf Porsche).

Heuer scheint der Gesamterfolg Richtung Westen, nach Tirol zu gehen. Wohl gewann Pointinger den Saisonauftakt im Lavanttal, aber „Sepp Gruber“ und Alois Nothdurfter punkteten dort und konnten dann in Pinggau, nach einem absoluten Sekundenkrimi, auf die Ränge Eins und Zwei fahren, während Titelverteidiger Pointinger wegen Halbachsbruch, ohne Punkte blieb.

Dies bedeutet in der Gesamtwertung eine klare Führung von „Sepp Gruber“ mit 27 Punkten vor Alois Nothdurfter 23 (beide Tirol) und Johannes Huber 20, der damit die Porsche Ehre hochhält.

Besonders beachtenswert ist, dass jetzt schon 17 Teams an dieser Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft teilnehmen, darunter neben den bisher Genannten, auch Piloten wie Michael Brandner (Ford), Christian Rosner (Porsche), Gerhard Openauer (Ford), Konrad Friesenegger (Opel) und Christoph Weber (Mercedes), die durchaus in der Lage sind, an der Spitze um einen Sieg mitzufahren.

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