RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Baumschlager gibt „Nebenjob“ auf

Raimund Baumschlager nimmt nach zwei Jahren als Fahrervertreter den Hut, der Oberösterreicher kandidiert nicht mehr für das "undankbare" Amt.

Der Seriensieger der österreichischen Rallyemeisterschaft kandidiert für die nächste Funktionsperiode nicht mehr als Fahrervertreter. Als Grund nennt der Oberösterreicher, der zuletzt die Entwicklung in der heimischen Rallyeszene entscheidend mitbestimmt hatte, zu wenig Zeit.

„Es fehlt mir einfach die Zeit. Das WM-Projekt mit Red Bull, die Expansion der Firma BRR und der eigene Start in der Rallye-Meisterschaft lassen mir kaum noch Zeit für eine effektive Vertretung der Fahrer im Rallyekollegium. Wer mich kennt weiß, wenn ich etwas mache, dann mit vollem Einsatz - und das geht jetzt nicht mehr“, erklärte Baumschlager seine Beweggründe. „Ich habe für mich Prioritäten gesetzt und da steht die Fahrervertretung nicht an oberster Stelle.“

Rückblickend auf eine mehr als zweijährige Arbeit in dieser Funktion - Baumschlager war vor seiner Wahl provisorisch für Roland Dorfner eingesprungen – sieht der regierende Staatsmeister den Job als „interessante Erfahrung“, die ihn aber auch erkennen ließ, dass er es nie „allen recht machen“ habe können.

„Ich habe es mir nicht leicht gemacht und es war immer sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen und trotzdem habe ich es nie für alle richtig gemacht. Entscheidungen im Sinne aller wurden mir sogar als eigennützige Maßnahmen unterstellt. Aber es ist halt so in unserem Sport, kritisieren ist leichter als im Rallyekollegium mit Industrie und OSK das umzusetzen, was für die Fahrer aller Klassen das Beste ist“, sagte Baumschlager, der trotzdem nicht im Zorn auf den „undankbaren Job“ zurückblickt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.