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Neues aus der Rallye-WM

Atkinson-Kopilot Glenn Macneall hört auf | Portugal-Veranstalter müssen Strafe zahlen | Ford Fiesta S2000 tritt in Australien an.

Michael Noir Trawniczek

Atkinson-Kopilot Glenn Macneall hört auf

Mit dem schweren Crash, den Chris Atkinson bei der Portugal-Rallye fabriziert hat oder mit jenen Ausritten, die der australische Subaru-Werkspilot zuvor lieferte, hat seine Entscheidung selbstverständlich gar nichts zu tun, schenkt man Glenn Macneall, dem bisherigen Beifahrer von Chris Atkinson Glauben...

Der Australier hat überraschend das Handtuch geworfen und in einer Aussendung erklärt: "An der Rallye-WM teilzunehmen ist mehr als nur ein Job - und obwohl ich an der Zeit im Subaru-Team viel Freude hatte, bin ich einfach an jenem Punkt angelangt, an dem man etwas anderes tun möchte. Nachdem ich entschlossen habe, nicht mehr als Kopilot zu fungieren, wäre es Chris gegenüber nicht fair gewesen, einfach weiterzumachen, wenn man nicht mehr hundertprozentig motiviert ist."

Chris Atkinson reagierte mit den Worten: "Ich möchte Glenn für all die harte Arbeit danken, die er seit unserer ersten gemeinsamen Rallye in Australien 2004 geleistet hat. Es tut mir leid, dass er sich dazu entschlossen hat, das Team zu verlassen."

Subaru wird vor der in rund einem Monat stattfindenden Argentinien-Rallye einen Nachfolger für Glenn Macneall bekannt geben

Portugal-Veranstalter müssen Strafe zahlen

Der Unfall beim Shakedown für die Portugal-Rallye hat ein Nachspiel. Die Oberste Sportbehörde FIA verurteilte die Veranstalter wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen zu einer Geldstrafe von 50.000 Dollar. Lokalmatador Armindo Araujo kam von der Strecke ab und raste in eine Menschengruppe, die dort nicht hätte stehen sollen - allerdings fehlten die für die Kennzeichnung einer "No Go"-Zone erforderlichen Absperrbänder. Bei dem Unfall wurden Fotografen und Zuschauer verletzt.

Ford Fiesta S2000 tritt in Australien an

Das australische Pirtek Rally Team hat den neuen Ford Fiesta nach Super S2000-Reglement aufgebaut und wird mit diesem Fahrzeug in der australischen Rallye-Meisterschaft antreten. Damit ist eine weitere Marke in der S2000-Klasse vertreten.

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