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Die Fixgröße

Der Rallye Club Perg ist in den österreichischen Meisterschaften eine fixe Größe: Die Erfolgsbilanz 2007 mit 11 Klassensiegen und 11 Stockerlplätzen.

Der junge Rallye Club Perg, der im Juni 2006 als Fahrerclub gegründet wurde, ist in der heimischen Rallyeszene innerhalb kürzester Zeit erwachsen geworden. 23 (von 27) Teams des Clubs waren in der abgelaufenen Saison in der österreichischen Meisterschaft und der Austrian Rallye Challenge am Start und fuhren beachtenswerte Ergebnisse ein.

Mit einem sechsten Gesamtplatz bei der Ostarrichi Rallye, dem vorletzten Staatsmeisterschaftslauf, sorgte das Team Christof Klausner/Daniela Stummer im Audi Urquattro für eine echte Sensation. In der ARC-Meisterschaft stellte der Perger Club mit Sascha Plöderl und Patrick Breiteneder nicht nur Meister und Vizemeister, sondern mit Franz Panhofer (5.) Dominik Hartl (14.) und Thomas Werner (15.) platzierten sich drei weitere Fahrer in den Top 15.

Die Austrian Rallye Challenge war logischerweise die bevorzugte Spielwiese der Teams des Rallye Club Perg, auch wenn schwierige Staatsmeisterschaftsläufe wie die Jänner-Rallye im Raum Freistadt zu den Herausforderungen zählten und dabei beachtliche Platzierungen erreicht wurden. Obmann Niki Glisic ging mit gutem Beispiel voran und holte mit Co. Andreas Glaser im BMW M3 bei der IQ Jänner Rallye den ersten Klassensieg des Jahres für den Club.

Beim Auftakt der Austrian Rallye Challenge, der Triestingtal Rallye, war es dann Franz Panhofer, der mit Beifahrer Hubert Scheuchenegger als 31. der Gesamtwertung und Sieger in der Klasse H11 die Topplatzierung für den RCP herausfuhr. Bei der Eurostoj Rallye Tisnov in der Tschechei gewann Sascha Plöderl, erstmals als Mitglied des Rallye Club Perg am Start, mit dem Mitsubishi Evo III die Klasse H13 (19. Gesamt), Patrick Breiteneder (36.) wurde mit Co. Harald Gottlieb im Seat Ibiza KitCar Zweiter in der Klasse A7.

Bei der Althofen Kärnten Rallye baute Sascha Plöderl (4. Gesamt/2. H13) seine Gesamtführung in der ARC-Wertung aus, Panhofer (20.) sicherte sich mit seinem Toyota Corolla Coupe den Klassensieg H11, Martin Löttner (32./BMW 318is) wurde vor Andreas Kiesenebner (34./Peugeot 309 Base) Zweiter der Klasse H12.

Beim Heimspiel, der Mühlviertel Rallye, trumpfte der Club mit 5 Top 20-Plätzen – 8. Breiteneder, 10. Plöderl, 13. Glisic, 14. Klausner, 17. Hartl und vier Klassensiegen – Plöderl (H13), Glisic (Hist 17), Hartl (N3) und Folger (VOC) groß auf. Aufs Podest fuhren auch noch Klausner (2. H13), Breiteneder (2.A7), Panhofer (2. Hist 15) und Martin Kratochvil (2. H10).

Beim ARC-Finale, der Herbstrallye Leiben, gab es für den Rallye Club Perg vier Klassensiege - Plöderl (H13/10.Gesamt), Kiesenebner (H12/29.), Panhofer (Hist 15/32.), Manfred Hinterreiter (Mercedes 190E/Hist 17/60.) – zwei 2. Plätze – Breiteneder (A7/11.), Hartl (N3/23.) und einen dritten Platz – Löttner (H12/44.)

Insgesamt holten die Teams des Rallye Club Perg in der Saison 2007 bei 47 Starts in der Challenge mit 39 Zielankünften 11 Klassensiege, 8 zweite und 3 dritte Plätze. Wolfgang Wiesinger steuerte als Beifahrer ebenfalls einen Klassieg bei und wurde Dritter der ARC Juniorenwertung Beifahrer, die Ursula Baumschlager (Kopilotin von Manfred Degelsegger) gewann.

Niki Glisic zog zufrieden Bilanz: „Das schönste an den vielen Erfolgen ist, dass die Saison, von einigen Ausritten abgesehen, unfallfrei abgelaufen ist. Die Spitzenplatzierungen und Pokale machen das ganze noch schöner. Der Zusammenhalt im Club ist vorbildlich. Wir können zuversichtlich bei der Jänner-Rallye in die neue Saison starten.“

Beim ersten österreichischen Meisterschaftslauf 2008 vom 3.-5. Jänner wird der Rallye Club Perg mit 10 Autos (derzeitiger Stand) vertreten sein.

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