RALLYE

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Top-Fünf als Ziel bei der Lieblingsrallye

Andreas Wimmer will bei seiner Lieblings-Rallye im Oman neuerlich in die Top-Fünf fahren, die Sonderprüfungen sind äußerst anspruchsvoll.

Beim Saisonauftakt in Qatar hatten Andreas Wimmer und Co-Pilot Michael Kölbach das Glück nicht auf ihrer Seite, gleich zwei Defekte vereitelten die ersten Punkte in der Middle East Championship. Der Motivation tut das aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, geht es doch jetzt zur Oman-Rallye (14. - 16. März 2007), der Lieblingsveranstaltung des Oberösterreichers.

Die Bedingungen präsentieren sich gänzlich anders als in Qatar, die Route führt über enge Gebirgsstraßen und über unzählige Kuppen, kaum eine Minute, in der die Boliden nicht in der Luft sind. „Die Oman-Rallye ist äußerst brutal zum Material, die Felsbrocken haben teilweise die Größe eines Fußballes. Besonders wichtig sind die Reifen, hier muss man höllisch aufpassen, ein Defekt kostet wertvolle Zeit“, so Andy Wimmer vor dem Abflug.

Dem Sierninger liegen aber genau diese Bedingungen, hier kann er seine Stärken voll ausspielen. Und wie schnell er ist, hat man bereits im Vorjahr gesehen, mit einigen Top-Drei-Zeiten haben selbst arrivierte Lokalmatadore Respekt gezeigt. Damals kostete ein abgerissener Bremsschlauch einen Platz auf dem Podest, Rang fünf war dennoch sehr achtbar.

Und eine Position in den Top-Fünf ist auch heuer wieder das Ziel: „Ich mag die Rallye, das Land und die Leute. Im Vorjahr waren wir ein wenig die Lieblinge des Publikums, schließlich „verirren“ sich nur selten Europäer zu so einer Veranstaltung. Wir werden alles daran setzen an den Erfolg des Vorjahres anzuschließen, zu viel Risiko darf man aber auch nicht gehen, denn jeder Fehler wird auf den oftmals nur eineinhalb Autos breiten Pisten sofort bestraft.“

Kleiner Wermutstropfen: Die bestellten Teile wie Getriebe und Antriebswellen haben eine zu lange Lieferfrist um sie im Oman bereits verwenden zu können, man muss daher auf die revidierten Teile zurückgreifen: „Natürlich wäre es mir lieber, wir hätten alles tauschen können, aber ich bin auch so optimistisch, dass uns der Defektteufel dieses Mal verschont. Wir können es jedenfalls kaum noch erwarten, endlich wieder im Auto zu sitzen.“

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