RALLYE

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Ausgerechnet beim Saisonfinale...

Im Vorjahr belegte Andy Wimmer in Dubai den 7. Rang, heuer peilte der Oberösterreicher mit seinem Co-Piloten Michael Kölbach einen Top-5-Platz an.

Die Vorzeichen standen nicht schlecht, das Subaru-Duo zeigte im Rahmen der Middle East Championship heuer bereits einige Male kräftig auf. Doch das Glück war ihnen dieses Mal nicht hold, nach guter Zwischenzeit war die Rallye bereits auf der ersten Sonderprüfung gelaufen.

Der Grund war kein Unfall sondern ein höchst seltener Defekt: „Die Lenkung ist gebrochen, zudem wurde eine vordere Antriebswelle in Mitleidenschaft gezogen. Wir haben uns noch ins Service geschleppt, doch keines der Teams hatte eine Lenkung vorrätig…“

Doch Andreas Wimmer wollte nicht aufgeben und trat am zweiten Tag noch einmal an, in der Nacht konnte das Ersatzteil von einem lokalen Subaru-Händler beschafft werden. „Weit sind wir leider nicht gekommen“, so der Sierninger, „ein Getriebeschaden bedeutete schließlich das endgültige Aus.“

Grund genug, den mittlerweile fast vier Jahre alten Subaru Impreza WRX STi – die Top-Piloten der Middle-East Championship wechseln ihre Autos im Schnitt alle zwei Rallyes – endgültig in Pension zu schicken. „Wir werden das Auto zum Besichtigen einsetzen, es hat seinen Rallye-Ruhestand aber verdient.“

Für die nächste Saison könnte Wimmer mit einer echten Überraschung aufwarten, ein Projekt, das mit Sicherheit für Schlagzeilen sorgen wird: „Noch kann ich keine Details verraten, aber ich freue mich bereits riesig auf kommende Aufgaben und natürlich auf einen neuen Rallye-Boliden. Ich kann es kaum erwarten, mit gleichwertigem Material wie die Top-Piloten an den Start zu gehen.“

Die Saison 2007 der Middle East Championship beendete Andreas Wimmer auf dem zehnten Gesamtrang, ein durchaus respektables Ergebnis für den weitgereisten rot-weiß-roten Rallye-Piloten.

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