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Mogul-Šumava-Rallye: Vorschau Benes

Los gehts!

Rund um Wien schaut es zwar nicht danach aus, aber inzwischen hat der Winter doch vorsichtig die Nase ins Freie gesteckt, zumindest über 800 m Seehöhe.

Der Böhmerwald liegt teilweise sogar auf über 1.000 m und fürs kommende Wochenende sind wieder etliche Niederschläge angesagt, die zusätzliches Winterfeeling aufkommen lassen sollten. Grund genug für Markus Benes und seinen Co-Piloten Norbert Wannenmacher, die Saison doch noch mit einer Winterrallye zu beginnen: Die 42. Mogul-Šumava-Rallye rund um Klatovy im südwestlichen Tschechien steht auf dem Programm.

„Am vergangenen Wochenende konnten wir im Waldviertel mit unserem Mitsubishi Lancer Evo VI zum erstenmal ein paar Kilometer auf Schnee testen“, so Markus Benes zuversichtlich. „Selbst dieser Test hat enorm Spaß gemacht und wir fahren jetzt sehr zuversichtlich nach Tschechien.“ - Durchgehend verschneite und vereiste Straßen zu erwarten, wäre jedoch allzu zuversichtlich, dessen ist sich Markus Benes durchaus bewußt:

„Ich gehe einmal davon aus, daß vor allem am Samstag auf den in 1000 m Seehöhe durchgeführten Sonderprüfungen zwischen Strakonice und Vimperk auf vielen Abschnitten Schnee und Eis zu erwarten ist, zumal für das ganze Wochenende in der Region Niederschläge angekündigt sind. Auf den anderen Prüfungen – speziell am Freitag rund um Klatovy, das nur knapp über 600 m liegt -, werden wir uns halt so sehr bemühen, wie es geht. Das hoffentlich wirklich schlechte Wetter kommt uns im Vergleich zu den Tschechen mit ihren scheinbar unbegrenzten Budgets sicher ein wenig entgegen.“

Und die Zielsetzung? - „Ziemlich identisch mit der OMV-Waldviertel-Rallye letzten Oktober. Das heißt, gegen diese Masse an ortskundigen Top-Piloten wäre Platz 15 im Gesamtklassement bereits zufriedenstellend. Ein bißchen näher in Richtung Top-10 würden wir aber schon gerne rücken.

„In diesem Zusammenhang darf man ja nicht vergessen, daß wir zum ersten Mal bei dieser sehr langen Veranstaltung am Start sind, was auf jeden Fall einen Nachteil darstellt. Wir sehen es einmal als Investition für 2008. Als Spaßteam würden wir uns nämlich nicht gerne bezeichnen lassen. Wir stehen am Beginn einer auf zwei Jahre ausgelegten Kampagne, in der wir uns auf Schnee und Schotter ganz nahe an die österreichische Spitze heran kämpfen wollen.

„Es ist mir bewußt, daß das eine recht starke Ansage ist, aber Gruppe N-Meister Achim Mörtl hat uns Piloten der jüngeren Generation erst vor kurzem in einem Interview vorgeworfen, viel zu wenig aggressiv zu sein. Das würden wir gerne einmal widerlegen.“

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