RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ein Wochenende zum Vergessen!“

Arbeit für die Mechaniker: Von Beginn der Rallye in Krumbach an hagelte es für den Ford-Piloten Patrick Winter ein Problem nach dem anderen.

Zuerst kam der Fiesta wegen mangelnder Motorleistung nicht auf Touren: "Auf der fünften Sonderprüfüng sind wir mit dem Notprogramm über die Strecke getuckert“, berichtet der 23-jährige Kirchdorfer. Nach der Behebung dieses Fehlers streikte pötzlich das Getriebe.

"Ich bin nur noch gerollt und habe nach dem Ziel händisch den vierten Gang eingelegt. Danach mussten wir 30 Kilometer im vierten Gang absolvieren“, erklärt Winter. Eine einminütige Zeitstrafe und der teilweise Ausfall der Servolenkung komplettierten das katastrophale Wochenende des Ford-Piloten aus Oberösterreich.

In der Ford Fiesta Sporting-Trophy kam Winter auf den vierten Gesamtrang. In der Division II belegte der Racing Rookie 2004 immerhin noch den 7. Platz.

Lob an Co-Pilotin und die Mechaniker

Während der enttäuschenden Sonderprüfungen war es Co-Piloton Daniela Stummer (31), die den Kirchdorfer beruhigte: "Sie hatte enormen Anteil daran, dass ich überhaupt weitergefahren und doch noch ins Ziel gekommen bin“, streut Winter seiner Beifahrerin Rosen.

Alle Hände voll zu tun hatte auch die Mechaniker-Crew mit Chef-Mechaniker Mirko Kammerer, sowie Bernhard Moser und Walter und Dominik Winter. "Die Jungs hatten mehr Arbeit als ich“, lächelt Winter. "Ein großes Lob an mein gesamtes Team“, sagt der 23-Jährige.

Nächster Einsatz bereits in zwei Wochen

Das nächste Meisterschafts-Wochenende findet am 26. und 27. September im Raum Admont (Steiermark) statt: "Bis dahin müssen wir unseren Boliden wieder auf Vordermann bringen. Das bedeutet einige Extra-Schichten für die Mechaniker“, berichtet Winter.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.