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Bereit für die zweite Saisonhälfte

Beppo Harrach kämpft trotz Nasenbeinbruchs um einen Podiumsplatz, er schrieb im Vorjahr in Krumbach mit dem SP-Sieg Rallyegeschichte.

Das OMV CNG (compressed natural gas) Rallye Team geht sehr zuversichtlich in die zweite Saisonhälfte. Nach zwei dritten Gesamträngen im Lavanttal und bei der Judenburg-Pölstal-Rallye haben Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher natürlich auch bei der „BP Ultimate Rallye“ im Land der 1000 Hügel das Podium im Visier.

Noch dazu, wo man im Vorjahr bei dieser Veranstaltung Rallygeschichte schrieb, als das OMV Duo die erste SP-Gesamtbestzeit eines gasbetriebenen Rallyfahrzeuges erzielen konnte.

Mit den Schmerzen leben lernen

Für Beppo Harrach wird die Rallye rund um Krumbach in der Buckligen Welt auch aus einem anderen Grund zur Herausforderung. Der Brucker brach sich in der vergangenen Woche beim Test eines Jetskis das Nasenbein.

Erst nachdem die Ärzte am vergangenen Freitag grünes Licht gaben, bestätigte Harrach seinen Start. „Es tut wirklich sehr weh. Ich hoffe, dass mich die Konzentration bei der Rallye von den Schmerzen ablenkt, denn es wäre unverantwortlich, wenn ich Schmerzmittel nehmen würde.

Wir haben lange überlegt und der Start stand auf der Kippe, doch nach Abwägung aller Für und Wider haben wir uns entschlossen, diese Rallye zu bestreiten“, erklärt der OMV Pilot.

Gas-Bolide ist siegfähig

Wie man schon bei den vergangenen Veranstaltungen gesehen hat, ist der CNG Mitsubishi Lancer Evo IX absolut siegfähig. Daher ist für das OMV CNG Rallye Team der Platz am Stockerl wohl das Soll, alles weitere dann die Draufgabe.

Die Crew von Stohl-Racing unter der Leitung Günter Aschachers entwickelt das Fahrzeug ständig weiter, damit man bei jeder Rallye auf dem absolut letzten Stand ist. Daher kann Beppo Harrach seine Erwartungen auch relativ hoch stecken: „Wir haben im Vorjahr gezeigt, dass uns die 1000 Hügel-Land-Rallye sehr gut liegt. Natürlich ist die Konkurrenz sehr stark, denn Andi Waldherr mit dem Polo S2000 ist dort zuhause.

Raimund Baumschlager und Franz Wittmann jun. gehen ein sehr schnelles Tempo und auch Kris Rosenberger hat das Potential im Polo S2000 ganz vorne zu landen. Wir werden sicher alles geben müssen, um dabei zu sein. Schon der kleinste Fahr- oder technische Fehler kann diese Rallye entscheiden.“

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