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Da waren es nur noch zwei…

Subaru schockiert die Rallyefans – nur 24 Stunden nach dem Abgang von Suzuki erklärt auch das Subaru World Rally Team den offiziellen und sofortigen WM-Ausstieg.

Michael Noir Trawniczek

Nur 24 Stunden nach dem WM-Ausstieg von Suzuki schockiert der japanische Automobilkonzern Subaru die Rallyefans – in einer Presseaussendung teilt Subaru den sofortigen Ausstieg aus der Rallye-Weltmeisterschaft mit. Als Begründung wird – wenig überraschend – die weltweite Finanzkrise angegeben.

Für die britische Firma Prodrive ist der Ausstieg das Ende einer über 20-jährigen Zusammenarbeit – so lang schon setzen die Briten die Rallyeboliden von Subaru ein. Prodrive-Boss David Richards erklärt in der Aussendung: „Der WM-Ausstieg von Subaru ist ein großer Verlust für den Rallyesport, da Subaru zu den großen Marken des Sports zählt. Das Subaru World Rally Team hat wirklich große Champions hervorgebracht, wie Colin McRae oder Richard Burns – die Absenz von Subaru werden viele auf dieser Welt zu spüren bekommen. Auch wenn diese Entscheidung für unser Team das Ende eines wichtigen Kapitels darstellt, liegt unser Fokus nun bei der Zukunft.“

Richards beabsichtigt, mit Prodrive anderweitige Werkseinsätze in der WRC vorzunehmen – zugleich erklärte er, dass die von Prodrive eingesetzten Kundenteams nicht von dem Ausstieg betroffen seien.

Schon 2010 könnte Prodrive in die WM zurückkehren: „Ab 2010 werden wir neue Regeln in der Rallye-Weltmeisterschaft haben, was Prodrive die Möglichkeit gibt, wieder in die WM einzusteigen – mit einem neuen Team, das auf unsere rund 24 Jahre betragende Erfahrung aufbauen wird.“

Zuletzt hatte Subaru mit dem alten Impreza den Anschluss an die Spitze verloren – doch auch das neue Modell Impreza WRC2008 brachte nicht die gewünschte „Rückkehr auf die Siegerstraße“. Zuletzt konnte Petter Solberg die Wales-Rallye 2005 gewinnen, damals jedoch zog es Weltmeister Loeb nach dem tödlichen Unfall von Michael Park vor, auf den Sieg zu verzichten. Aus eigener Kraft heraus gewann Subaru zuletzt im März 2005, bei der Mexiko-Rallye.

Der norwegische Ex-Weltmeister Petter Solberg und der Australier Chris Atkinson stehen nun ohne Cockpit da. In der Rallye-WM sind jetzt nur noch zwei Hersteller am Start…

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