RALLYE

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Viele Ups and Downs

Zwar musste das VW Rallye Team den Ausfall von Andreas Waldherr hinnehmen - doch Kris Rosenberger belegte Rang 5 und ist Zweiter in der ÖM.

Die Castrol 2008 war eine Rallye mit vielen Up and Downs für die österreichischen VW-Teams. Leider erwischte es die Polo S2000 Mannschaft Andreas Waldherr/Richard Jeitler schon in den Vormittagsstunden des zweiten Rallyetages. Überlegen in Führung liegend spielte das Getriebe des Polo nicht mehr mit. Der vierte Gang war nach der Sonderprüfung-8 nicht mehr einzulegen, nachdem Waldherr/Jeitler eine weitere Bestzeit hingelegt hatten - ohne vierten Gang wohlgemerkt. Das Team versuchte in der Servicezone den Schaden zu beheben, doch schlußendlich wäre ein Folgeschaden im Renn-Getriebe des Polo S2000 zu kostenintensiv. Man spricht von 40.000.- Euro. Andreas Waldherr: „Natürlich war ich nach meinem Ausfall enttäuscht. Noch dazu lagen wir in einem schnellen Umfeld an der Spitze.“

Kris Rosenberger und Tina-Maria Monego, die Bärenmannschaft im VW-Team, spülte sich mit einer soliden Leistung auf den zweiten Platz der Österreichischen Rallye-Meisterschaft. Sie haben Franz Wittmann jun. in der Wertung überholt und hoffen diesen Zwischenstand bis zum Saisonende beizubehalten. Auch unerkannte Talente des „Rasthaus-Rosenberger“ wurden in der Steiermark entdeckt. In einer Servicezone mußte unser Autobahn-Gastronom den Starter, da Fremdhilfe verboten war, an seinem Polo S2000 himself wiederum mit Strom versorgen. Kris konnte seine Mechanker-Gesellenprüfung positiv ablegen. Jedoch nur unter der Assistenz seiner Copilotin Tina-Maria Monego, die ihm Besteck und Kochgeschirr, pardon Gabelschlüssel und Schraubenzieher, gekonnt reichte.

VW-Team der Castrol-Rallye waren eindeutig Hannes Danzinger/ Pia-Maria Schirnhofer. Im CNG Golf Kit-Car. Mit vielen, für den Zweirad-Golf erstaunlichen SP-Zeiten, erfreute Hannes Danzinger die Erdgas-Techniker von Wien Energie. Er zeigte deutlich, daß diese neue Technologie im Vormarsch ist und auch unter extremster Belastung keine Schwachstellen aufweist.

Auch in der Dieselwertung setze sich ein Golf auf den zweiten Platz der Meisterschaft. Bernhard Spielbichler im VW Golf TDI überholte mit einer konstanten Leistung (bei Spielbichler nicht immer an der Tagesordnung) Günther Jörl (Seat) in der Meisterschaft.

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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

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