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Erdgas-Botschafter

Erstmals startete am vergangenen Wochenende ein Erdgas-Auto bei einer Rallye in Polen - am Steuer des Golf KitCar: Hannes Danzinger.

Foto: Maciej Niechwiadowicz

Hannes Danzinger sorgte mit seinem CNG-Golf für die Sensation. Er erntete aber nicht nur bewundernde Blicke, sondern fuhr auch noch ein gutes Rennen.

"Ein 18. Gesamtplatz kann sich bei über 115 Teilnehmern absolut sehen lassen“, berichtet Danzinger. Über 10.000 Zuschauer haben die letzte Rallye-Sonderprüfung in der Altstadt von Warschau live verfolgt: "Diese Stimmung war einfach unbeschreiblich“, so Danzinger weiter.

Die Abschluss-Rallye in der polnischen Meisterschaft ist jedes Jahr ein Highlight mit entsprechender medialer Präsenz. Diese hat auch das polnische Erdgas-Unternehmen Mazowiecka für sich genutzt und Hannes Danzinger eingeladen, um CNG vor Ort zu promoten.

"Das Interesse am Erdgas-Antrieb war unerwartet groß“, zieht Danzinger Bilanz. Aber nicht nur diese "Mission" verlief aus Danzinger’s Sicht erfolgreich: „Auch bei der Rallye konnten wir uns gegen die starke polnische Rallye-Szene behaupten. So viele gute Fahrer und hochwertige Autos sieht man nicht alle Tage.“

Höhepunkt der Rallye war die letzte Sonderprüfung, die in der Altstadt von Warschau ausgetragen und von mehr als 10.000 Fans beklatscht wurde.
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CNG immer leistungsstärker

„Ich habe die Einladung von Mazowiecka gerne angenommen, um die Werbetrommel für Erdgas zu rühren“, sagt Danzinger. In der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft tritt er seit drei Jahren mit dem VW Rallye Team Austria in einem frontgetriebenem VW Golf KitCar CNG (Compressed Natural Gas) an.

Der 4-Zylinder-Saugmotor schöpft aus einem Hubraum von 1998 ccm eine Leistung von 240 PS bei 9.000 U/min und demonstriert somit, dass der Erdgas-Bolide den Benzinern leistungsmäßig um nicht viel nachsteht.

Danzingers Ziel ist es natürlich, zu beweisen, dass man mit Erdgas-Antrieb sogar Benziner schlagen kann. Die Jahreswertung der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft 2008 schloss er mit seiner Co-Pilotin Pia Maria Schirnhofer als Gesamtfünfter ab

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