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Scuderia Abarth Austria in Bayern erfolgreich

Gleich beim ersten Antreten im Ausland war die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm & Günther Schmirl letztlich erfolgreich.

Mit allen zehn SP-Bestzeiten in der Dieselklasse stellte Michael Böhm nicht nur sein fahrerisches Talent, sondern auch die Zuverlässigkeit des Grande Punto Abarth R3D unter Beweis. Nachdem Michi Böhm bereits bei der BP Ultimate Rallye den Titel des OSK Pokalsiegers 2008 einfahren konnte, nahm das Team die Einladung von HJS gerne an, bei der 3-Städte Rallye in Regensburg gegen die deutschen Mitbewerber in HJS Masters anzutreten.

Michael Böhm: "Ich wusste nicht, wie wir gegen die deutschen Dieselbolidenaussehen würden. Das Reglement ist zwar gleich, aber die Streckenführung ist eine ganz andere als in Österreich.

Ich bin auch noch nie in Deutschland gestartet und kannte auch die Strecke nicht. Nur Günther Schmirl, mein Co für diese Veranstaltung, ist 2007 schon bei der 3-Städte Rallye gestartet und kannte den Ablauf. Wir haben etwas vorsichtig begonnen und konnten gleich auf den ersten beiden SPs eine 13. und 14. Gesamtzeit fixieren. In der Folge gelangen uns alle zehn SP-Bestzeiten in der Dieselklasse und somit konnten wir die Klasse 7 (Diesel) mit 57 Sekunden Vorsprung auf Patrick Anglade auf Opel Astra gewinnen.

Mit einem 16. Gesamtplatz bei 66 gewerteten Teams können wir zudem auch noch sehr zufrieden sein, was das Gesamtergebnis angeht."

Teamchef Christian Böhm: "Ich freue mich sehr über diesen ersten internationalen Erfolg, da wir nun auch in Deutschland zeigen konnten, dass unser Grande Punto Abarth konkurrenzfähig ist und Michael auch gegen eine starke Dieselarmada im Ausland bestehen kann.

Alle zehn SP-Bestzeiten zeigen auch, dass unsere Techniker den Grande Punto Abarth perfekt gebaut und für diese Rallye vorbereitet haben. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das sich diesen Erfolg verdient hat. Nach SP zwei lagen Michael und Günther sogar auf dem sensationellen elften Gesamtrang.

Da Michael die Dieselwertung gleich von Beginn an anführte, wurde etwas Tempo rausgenommen, um nicht all zuviel Risiko einzugehen, denn das Auto sollte für die Waldviertel-Rallye heil bleiben. Nach dem dies gelungen ist, konzentrieren wir uns auf die Waldviertel Rallye und ich hoffe, dass wir dort diese positive Saison ebenso abschließen werden."

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