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„Im besten Fall noch heuer ins Cockpit zurück!“

Viel hört man derzeit nicht von Andi Aigner - in einem Rally & more-Interview spricht der PWRC-Weltmeister über seine Zukunftspläne…

Text und Fotos: Michael Noir Trawniczek

„We look into faces, wait for a sign – wir sind allein! Allein, allein. Allein, allein…“, singen die deutschen Hitparadenstürmer „Polarkreis 18“ - vor neun Tagen war Andi Aigner, unser frisch gebackener PWRC-Weltmeister alles andere als allein. Im Turnsaal der steirischen Gemeinde Weißenbach (bei Liezen) wurde dem Weltmeister Andi Aigner ein Fest bereitet. Der Fanklub hat eine liebevolle Präsentation vorbereitet, die nun an die Wand projiziert wurde. Der junge Andi (der jetzt auch nicht wirklich sehr viel älter ist) bei der Red Bull Driver Search, ein Vergleich zu seinem damaligen Kollegen und Gegenspieler Quirin Müller bis hin zum WM-Finale in Wales.

Aigner selbst stand mit großen Augen vor der Projektionswand – nachher erzählte er gegenüber motorline.cc: „Es war super – es waren irrsinnig viele Leute vom Ort da, das freut mich natürlich. Es war eine tolle Veranstaltung, mit Videos aus meiner Karriere, mit Interviews, alles wurde super aufbereitet. Es war für mich selber interessant, die Entwicklung meiner Karriere über die letzten vier Jahre noch einmal mitzuverfolgen. Das waren vier Jahre – doch eigentlich kommt es mir vor, als wäre das erst gestern geschehen. Es ist echt interessant, wie sich eine Persönlichkeit über die Jahre entwickeln kann – nicht nur meine eigene, auch Personen wie der Raimund Baumschlager oder der Armin Schwarz.“

“Heute weiß ich, wie man Weltmeister wird“

In vier Jahren sammelt sich viel Wissen, viel Erfahrung an – Aigner gesteht: „Im ersten Video sage ich, dass ich Weltmeister werden möchte – und vier Jahre später ist es dann so weit. Ich glaube, dass ich zu dem Zeitpunkt damals noch nicht so genau gewusst habe, was ich da eigentlich sage. Heute weiß ich es – heute weiß ich auch, was man dazu tun muss, um Weltmeister zu werden.“

So schön die WM-Feier auch war – in punkto Rallye-Cockpit ist Andi Aigner derzeit im Grunde – noch - „allein, allein“. In einem Interview für Österreichs größte Motorsportzeitschrift Rally & more, welches direkt im Anschluss an die WM-Feier beim Seewirt geführt wurde, nimmt der Steirer auch kein Blatt vor den Mund, spricht über sein Verhältnis zu Mastermind Raimund Baumschlager, über seine Pläne für die Zukunft, warum er auch heuer noch eine Meisterschaft gewinnen könnte, wie er die Verpflichtung von Patrick Sandell im Skoda Super 2000 bei Red Bull Rallye Racing empfunden hat und vieles mehr.

Eines ist sicher – um die Zuversicht des Steirers muss man sich keine Sorgen machen. Derzeit fungiert er als Botschafter von Mitsubishi Österreich, treibt seine Ausbildung zum ÖAMTC-Fahrinstruktor voran, gibt Fahrstunden im KTM X-Bow auf Eis und arbeitet fieberhaft an einer Lösung für ein Rallye-Comeback – wenn möglich noch 2009. Aigner sagt in dem Interview unter anderem: „Ich möchte im besten Fall heuer noch in die WM einsteigen.“ Aber auch andere Möglichkeiten stellt der 24-jährige in den Raum: „Vielleicht macht auch eine IRC Sinn?“ Ein solches Unterfangen müsse mit einem Super 2000-Boliden unternommen werden. Aigner erklärt zudem auch: „Es gibt Kontakte mit IRC-Teams…“

Das volle Interview finden Sie in der nächsten Ausgabe von Rally & more, die am Freitag, den 30. Jänner 2009 erscheint.

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