RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Von der WRC in die IRC

Prominenter Neuzugang in der IRC, Subaru wird ab 2010 Kundenteams mit dem Impreza versorgen, damit scheint ein WM-Comeback mittelfristig ausgeschlossen.

Die aufstrebende Intercontinental Rally Challenge (IRC) kann einen prominenten Neuzugang vermelden: In der kommenden Rennsaison stößt Subaru zum Starterfeld hinzu und wird einige Kundenteams mit dem Impreza-Fahrzeug versorgen. Neben Abarth, Honda, Peugeot, Proton, Ralliart, Skoda und Volkswagen ist Subaru bereits der achte Hersteller, der sich in der IRC engagiert.

"Wir fühlen uns geehrt, Subaru in der IRC-Familie willkommen zu heißen. Diese Familie wird immer größer und größer", kommentierte IRC-Geschäftsführer Marcello Lotti den Einstieg der japanischen Autobauer. "Im Motorsport ist der Name Subaru überaus berühmt. Dieses Unternehmen hat sich im Kundensport schon vor vielen Jahren ein wichtiges Standbein geschaffen", führt Lotti weiter aus.

"Die Strategie von Subaru passt perfekt zur Philosophie der IRC und wie sind überzeug davon, dass unsere Serie Subaru viel Erfolg und internationale Medienpräsenz bieten kann", gibt der Italiener im Zuge des Subaru-Einstiegs zu Protokoll. Auch Unternehmenschef Shigeo Sugaya gibt sich begeistert: "Wie freuen uns sehr darüber, der IRC beizutreten", lässt das Subaru-Oberhaupt verlauten.

"Seit diese Rennserie vor drei Jahren gegründet wurde, haben wir ihre Entwicklung sehr genau verfolgt. Die IRC bietet den idealen Spielraum für uns, unsere Kundensport-Aktivitäten weiterzuentwickeln", sagt Sugaya. "Weltweit treten rund 1.000 Subaru-Rennwagen in Rallyes an. Die IRC bietet unseren Kunden also eine großartige Möglichkeit", findet der Motorsport-Direktor von Subaru.

"Unsere Kunden können nun an den berühmten Rallyes teilnehmen, die von der IRC ausgeschrieben werden und können darüber hinaus von der exzellenten Promotion profitieren", so Sugaya. Pikanter Nebeneffekt: Subaru zog sich Ende 2008 werksseitig aus der Rallye-WM (WRC) zurück. Das Engagement in der IRC ist somit ein sehr herber Schlag für den WM-Zirkus um Citroën und Ford.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“