RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Nummer sieben brachte kein Glück

Großes Pech für Shooting-Star Patrick Winter, auf dem dritten ÖM-Rang liegend muss er fünf Kilometer vor dem Ziel mit Getriebedefekt aufgeben.

Bei der Maribor-Rallye in Slowenien ist die Glückssträhne des Mitsubishi-Piloten Patrick Winter gerissen. Nach dem fünften Rang nach dem ersten Renntag (mit nur vier Sekunden Rückstand auf Hermann Gaßner jun. und Raimund Baumschlager) kam der Kirchdorfer am zweiten Renntag nur schwer in die Gänge.

„Anfangs kamen wir nur schwer in den Rhythmus und hatten einen Ausritt in ein Maisfeld“, berichtet der 24-Jährige. Daraufhin steigerten sich Winter/Stummer kontinuierlich und ließen mit vorderen Sonderprüfungszeiten aufhorchen.

Der Kirchdorfer duellierte sich mit Andreas Waldherr und Hermann Gaßner sen. um die Plätze drei bis fünf. Auf der 7. SP verlor Winter den Anschluss, da sich Getriebeprobleme am Mitsubishi Evo IX einstellten. „Dies wurde im Service repariert und eine Prüfung später fuhr ich dann meine erste Bestzeit bei dieser Rallye“, sagt der Kirchdorfer.

Das bittere Ende kam fünf Kilometer vor dem Ziel. Auf einem Bergaufstück versagte das Getriebe des Boliden endgültig und das Duo Winter/Stummer musste die Rallye beenden.

„Es ist sehr schade, weil ich zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei der Österreich-Wertung gelegen bin. Dadurch verloren wir wertvolle Punkte für die österreichische Meisterschaft“, erklärt Winter. „Bis zu meinem Ausscheiden hat bei meinem ersten Auslandseinsatz aber alles bestens geklappt“, zieht der 24-Jährige ein positives Resümee.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Maribor

Weitere Artikel:

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.