RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich hab keine Punkte zu verschenken"

Nach der Nullnummer in Judenburg zeigt sich Baumschlager angriffslustig, er habe nichts zu verschenken, ließ der Oberösterreicher im Vorfeld wissen.

Raimund Baumschlager hat sich nach seinem Ausfall bei der Castrol Judenburg-Pölstal Rallye für den anstehenden 5. Lauf zur österreichischen Meisterschaft am 3. und 4. Juli nur eines vorgenommen: Mit dem Skoda Fabia S 2000 eine fehlerfreie Rally Maribor zu fahren.

Der Staatsmeister, der nach vier Läufen in der Meisterschaftswertung 2009 mit zwei Siegen und einem zweiten Platz mit 57 Punkten in Führung liegt, will sich vom Kurs der erfolgreichen Titelverteidigung nicht abbringen lassen.

Denn zum Unterschied von den heimischen Meisterschaftsläufen wird beim Mitropacuplauf in Slowenien die Strecke nur einmal besichtigt, am Freitag von 7 – 15 Uhr. Baumschlager kennt Teile davon aus dem Jahre 2006, als die Rally Maribor als 7. Lauf zur österreichischen Meisterschaft zählte.

„Ich erinnere mich an zwei Prüfungen, da gab es viele Kuppen, enge Kurven und einen ziemlich glatten Asphalt, nicht leicht zu fahren“, sagte der Oberösterreicher, der nicht nur Hektik auf sich und Copilot Thomas Zeltner, sondern auch auf seine Mechaniker zukommen sieht.

„Besichtigung, technische Abnahme, Zeremonienstart um 16.30 Uhr und der 4,55 km lange Prolog, alles am Freitag, da sind sie Mechaniker schön gefordert, weil sie sich ja erst nach den Infos über die Strecke mit Getriebeübersetzung und Setup und Reifenwahl befassen können.

Mit 107,20 Sonderprüfungskilometern ist die Rallye am Samstag sehr kompakt und wird dadurch auch richtig schwierig“, sagte Baumschlager, der 2006 bis zur vorletzten Prüfung geführt hatte, dann aber nach einem Turboschaden auf Platz 5 zurückgefallen war.

Zu den altbekannten Gegnern Baumschlagers, der mit Startnummer 3 hinter Hermann Gaßner jun. und Manfred Stohl ins Rennen gehen wird, kommen in Slowenien die Lokalmatadore dazu.

„Im eigenen Land und auf den ihnen bekannten Strecken, sind sie um eine Klasse stärker. Aber das soll mich nicht stören. Ich konzentriere mich ganz auf mich selbst, versuche mit meinem Skoda Fabia S 2000 eine fehlerfreie Rallye zu fahren und einen Ausfall zu vermeiden.“

Baumschlagers Kampfansage an die österreichische Konkurrenz: „Ich habe keine Punkte zu verschenken.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Maribor-Rallye

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Jännerrallye: Bericht Neulinger

Premierensieg mit BRR im BWT Lancia

Saisonauftakt nach Maß: Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger dominierte die Kategorie der 2WD-Fahrzeuge bei der 39. Jännerrallye 2026 klar und holte mit Co-Pilot Jakob Ruhsam den Sieg in der ORM3- und der Junioren-Wertung!

Auf der ersten Prüfung des heutigen Tages zur 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER verlor Michael Lengauer mit Reifenschaden über eine Minute auf Spitzenreiter Simon Wagner

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden